Wissenschaftliche Befragung der kommunalen Ebene zu Bürokratielasten durch die Transparenzkommission NRW
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die Transparenzkommission NRW eingerichtet, um die nordrhein-westfälischen Kommunen zu stärken und insbesondere hinsichtlich der Bürokratielasten gegenüber dem Land zu entlasten. Dafür sollen konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau durch Aufgabenkritik und Standard-Überprüfung erarbeitet werden. In diesem Kontext hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW) eine Projektgruppe des FÖV unter Leitung von Prof. Grohs im August 2020 damit beauftragt, bei den Gemeinden, Kreisen und Landschaftsverbänden in NRW eine Erhebung durchzuführen, in der in verschiedenen Aufgabenfeldern Bürokratielasten erhoben und konkrete Verbesserungsvorschläge der Kommunen eruiert werden.
Der zentrale Bestandteil der empirischen Untersuchung war eine internetbasierte Befragung unter allen 426 Gemeinden, Kreisen und Landschaftsverbänden in NRW, in der die Bürokratielast und Innovationspotentiale im Zusammenspiel von Landes- und Kommunalverwaltung erfasst werden. Ziel der Untersuchung war es, einerseits Einschätzungen sowie konkrete Beispiele zu Bürokratielasten auf kommunaler Ebene zu erheben und andererseits Vorschläge zur Verwaltungsvereinfachung aller Art zu sammeln.
Ein Abschlussbericht wurde im April 2021 dem Auftraggeber übergeben.
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