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Übergabe von Roadmap und Handreichungen im Projekt „Umsetzungsbegleitung KJSG“ an die Staatssekretärin im BMBFSFJ

Teamfoto KJSG Übergabe Roadmap und Handreichungen

Am 11. Dezember 2025 wurden die Ergebnisse des Projekts „Umsetzungsbegleitung KJSG“ im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend präsentiert. In einer hybriden Veranstaltung stellte das Projektteam eine Roadmap und fünf Handreichungen vor, die Kommunen auf dem Weg zur Inklusiven Lösung Inspiration und Hilfestellung geben können. Ziel des Projekts war es, Kommunen beim Abbau der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zu unterstützen.

Das Projektteam des Projekts „Umsetzungsbegleitung KJSG: Umstellung der Verwaltungsstrukturen im Bereich der Eingliederungshilfe“ stellte am 11.12.2025 im Rahmen einer hybriden Veranstaltung im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Ergebnisse des Projekts vor. Das Projekt widmete sich von 2022 bis 2025 dem verwaltungsseitigen Abbau der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe und hat nun mit Roadmap und Handreichungen unterstützende Dokumente für Jugendämter und Träger der Eingliederungshilfe vorgelegt. Diese sollen jene Kommunen unterstützen, die sich auf den Weg des Schnittstellenabbaus begeben und die Umstellung zur sogenannten Inklusiven Lösung vornehmen, also die Verlagerung der Zuständigkeit für Leistungen der Eingliederungshilfe für junge Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung unter das Dach der Jugendhilfe.

Die Staatssekretärin im BMBFSFJ, Dr. Petra Bahr, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort und nahm im Anschluss die Roadmap und die Handreichungen von der Projektkoordinatorin Dr. Jenny Rademann (FÖV) entgegen. Der Direktor des FÖV Prof. Dr. Jan Ziekow betonte in seiner inhaltlichen Einführung zum Thema den praxisorientierten Ansatz des Projekts. In den vier Jahren des Projekts wurden im engen Austausch mit der kommunalen Praxis vielfältige Hinweise und Umsetzungsvarianten zusammengetragen.

Vor ca. 300 Teilnehmenden aus Kommunen, Ländern und Verbänden präsentierte Maximilian Andorff-Woller (FÖV) das methodische Vorgehen des Projekts. Lena Schreiner (FÖV), Dr. Verena Hambauer (FÖV), Maximilian Andorff-Woller (FÖV) und Luca Weis (FÖV) stellten die Roadmap und fünf Handreichungen vor. Die Handreichungen umfassen alle Phasen des Umstellungsprozesses: von der Organisation des Umstellungsprozesses und vorbereitenden Schritten im Status Quo über die Veränderung der Aufbau- und Ablauforganisation und einen Kernbereich der Umstellung bis hin zur Arbeitsaufnahme in den neuen Strukturen. Das Interesse an diesen Themen wurde durch die Nachfragen der Teilnehmenden einmal mehr deutlich. Die Diskussionsrunde wurde von Dr. Jenny Rademann (FÖV) moderiert.

Sie finden die Roadmap und die Handreichungen unter den folgenden Links:

  1. Roadmap
  2. Handreichung 1 – Organisation der Umstellung
  3. Handreichung 2 – Vorbereitungen im Status Quo
  4. Handreichung 3 – Aufbau- und Ablauforganisation
  5. Handreichung 4 – Kernbereich der Umstellung
  6. Handreichung 5 – Arbeitsaufnahme in der Inklusiven Lösung

Kontaktperson:

Porträtfoto von Maximilian Andorff-Woller vor blauem Hintergrund
Forschungsreferent

– Maximilian Andorff-Woller

Telefon: +49 6232 654-434