Projekt zu Hybriden Bedrohungen startet
Hybride Bedrohungen nötigen freiheitlich-demokratischen Gesellschaften ein komplexes Handlungsfeld aus Lagebilderstellung, Resilienzaufbau und aktiver Abwehr ab. Das FÖV identifiziert Optimierungsmöglichkeiten in den Kooperationsbeziehungen.
In einem neuen Forschungsprojekt beleuchtet das FÖV die Kooperationsbeziehungen zur Begegnung Hybrider Bedrohungen. Anhand von drei ausgewählten Szenarien soll auf empirischer und juristischer Grundlage herausgearbeitet werden, wie die staatliche Zuständigkeits- und Organisationsordnung am besten auf dieses Phänomen reagieren kann.
Hybride Bedrohungen – kurz: breit gestreute verdeckte niedrigschwellige Angriffshandlungen staatlicher Akteure – stellen freiheitlich-demokratische Gesellschaften vor erhebliche Herausforderungen. Digitalisierung und weltpolitische Polarisierung verstärken deren Komplexität, föderale und liberale Konstruktionen des Staatsaufbaus deren Begegnung noch weiter. Das Potenzial von Zentralisierung, Kooperation und Koordination zu deren Begegnung wird vom FÖV in diesem Forschungsprojekt analysiert. Ein Fokus liegt dabei auf der vom FÖV als vielversprechend identifizierten Perspektive der Aufgabenorientierung der Verwaltung. Das Ziel des Forschungsvorhabens liegt darin, durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Kooperationsbeziehungen die Verwaltung zu inhaltlich passgenauen Entscheidungen zu befähigen.
Das Forschungsprojekt ist eingebettet in den Themenbereich Transformation der Verwaltung, der der Frage nachgeht, wie sich die Verwaltung aufstellen muss, um ihre Gestaltungsfähigkeit zu sichern und die relevanten Aufgaben der Zukunft frühzeitig zu erkennen.
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