Evaluationen werden zunehmend als Instrumente staatlicher Entscheidungsvorbereitung genutzt. Margrit Seckelmann analysiert am Beispiel der Wissenschaftspolitik die dem Einsatz evaluativer Verfahren zugrunde liegenden Annahmen und zeigt die bei der Indikatorenwahl zu vermeidenden möglichen Fehlsteuerungen und die im Hinblick auf Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG zu beachtenden weiteren Aspekte auf.
Dieser Beitrag nimmt explizit die bisher vernachlässigte Vollzugspraxis der kommunalen Finanzaufsicht in den Blick und analysiert drei für ihre Wirksamkeit als konstitutiv erachtete Aspekte: Die politische Unabhängigkeit der Aufsichtsbehörden, deren urchsetzungsfähigkeit sowie die Kooperation mit den Kommunen. Der zentralen Frage nach der Bedeutung dieser Dimensionen und deren Bewertung in der Praxis wird in einem ersten, deskriptiven Schritt auf der Basis von bislang einzigartigen Umfragedaten und qualitativen Interviews begegnet.
Falk Ebinger
Steffen Zabler
Christian Person
Friederike-Sophie Niemann
René Geißler
Further PublicationsIn: Der moderne Staat: dms (2018), S. 165-187.
Wo einst Sicherheitsabstände und Schutzwände notwendig waren, arbeiten Mensch und Maschine heute zunehmend Hand in Hand. Eine neue Wegmarke in der Fortentwicklung der Mensch-Roboter-Kollaboration setzen womöglich Exoskelette. Ihre Träger können dank ihrer Hilfe schwere Lasten mit überdurchschnittlichen Kräften heben. Dadurch lassen sich innerbetriebliche Prozesse dort optimieren, wo es bislang keine vergleichbaren mobilen technischen Einrichtungen gab – insbesondere in der Logistik.