Abgeschlossene Veranstaltungen

Sektionstagung "Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft"

Die Sektion "Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft" der deutschen Gesellschaft für Politische Wissenschaft (DVPW) veranstaltete vom 10. bis 11. November 2011 am FÖV die nächste Sektionstagung. Das Thema lautete: "Wissen und Expertise in Politik und Verwaltung".

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Kuhlmann und Univ.-Prof. Dr. Sabine Kropp

Weitere Informationen finden Sie hier.


Workshop mit der Escola d'Administració Pública de Catalunya (Barcelona)

Am 8. November 2011 fand in Barcelona ein gemeinsamer Workshop der Escola d’Administració Pública de Catalunya mit dem Forschungsinstitut statt. Das bereits 10. Seminar dieser Art im Rahmen der langjährigen Kooperation der beiden Partner wurde von Prof. Dr. Maria Jesús Montoro (Korrespondierendes Mitglied des FÖV) und Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann geleitet. Von Speyerer Seite nahmen neben Herrn Sommermann Univ.-Prof. Dr. Siegfried Magiera und Univ.-Prof. Dr. Ulrich Stelkens teil.


"Governing from the centre: the influence of the federal/central government of subnational governments" am 29. September bis 1. Oktober 2011 in Speyer

The 2011 Annual Meeting of the International Association of Centers for Federal Studies

Schedule and papers please find: here

Additional papers please find: here

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Gisela Färber


"Neue Perspektiven der Policy- und Verwaltungsforschung"

Jahrestagung des Forums Junge Staats-, Policy- und Verwaltungsforschung vom 22. bis 23. September 2011 am FÖV in Speyer

Weitere Informationen


Theoretische Aspekte einer europäisch-pluralistischen Verwaltungskultur

Symposium am FÖV Speyer vom 5. bis Mai 2011 unter Leitung von em. Prof.  Dr. Dr. Klaus König, Prof. Dr. Sabine Kuhlmann und Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann

Vom 5. bis 6. Mai 2011 fand die dritte Veranstaltung im Rahmen der Symposiums-Reihe „Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur“ statt. Die von em. Prof. Dr. Dr. Klaus König im Jahr 2006 ins Leben gerufene interdisziplinäre Veranstaltungsreihe, zu welcher in Vergangenheit bereits namhafte Wissenschaftler beitrugen, befasste sich 2011 mit dem Thema „Theoretische Aspekte einer europäisch-pluralistischen Verwaltungskultur". In dem Symposium sollten vor allem Fragen des Vergleichs von Verwaltungskulturen, Verwaltungs- und Rechtssystemen, kulturelle und politisch-institutionelle Eigenheiten verschiedener Verwaltungsmodelle sowie die europäische Dimension von Verwaltung (europäisierte/europäische Verwaltung) diskutiert werden. Das Symposium umfasste unter anderem Beiträge von Prof. Dr. Charlie Jeffery (University of Edinburgh/UK), Prof. Dr. Jaques Ziller (University of Pavia, Italy), em. Prof. Dr. Hellmut Wollmann (Humboldt-Universität zu Berlin), em. Prof. Dr. Christoph Reichard (Universität Potsdam). Themen des Symposiums waren:

  • Verwaltungspluralismus in Europa: Konvergenz/Divergenz/ Persistenz
  • Methoden des Vergleichens in der Verwaltungswissenschaft
  • Angelsächsische Verwaltung/ UK
  • Kontinentaleuropäische Verwaltung
  • Skandinavische Verwaltung
  • Verwaltung in Osteuropa/ Polen
  • Europäisierung der Verwaltung/ Verwaltung aus EU-Perspektive
  • Europäisch-pluralistische Verwaltung aus rechtsvergleichender Sicht
  • Podiumsdiskussion „Interdisziplinäre Perspektiven der europäisch-pluralistischen Verwaltungskultur“

ReNEUAL - The Research Network on EU Administrative Law - Working Group 3 - Contracts

Workshop am 18. und 19. Februar 2011 unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Stelkens


Benchmarking in Föderalstaaten

Workshop am 12. Januar 2011 in Kooperation mit dem Forum of Federations
Leitung: Univ.-Prof. Dr. Gisela Färber

Programm

Bericht

Benchmarking in föderalen Systemen - Studie


International Workshop
The Professionalization of Higher Education Management?

Speyer, September 6th-7th, 2010

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Georg Krücken

Tagungsprogramm


Professionalisierungsprozesse im Hochschulmanagement:
Empirische Ergebnisse und Implikationen für die Praxis

8. September 2010

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Georg Krücken

Tagungsprogramm


Die Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in Europa

Die Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG vom 12. Dezember 2006; ABl.EU Nr. L 376, 27.12.2006, S. 36) in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union stand im Mittelpunkt der englischsprachigen Tagung am 29. und 30. April 2010 in Speyer. Die Arbeitstagung zum laufenden Forschungsprojekt des Forschungsinstitutes dient dem wissenschaftlichen Diskurs der unterschiedlichen Umsetzungsstrategien in den EU-Mitgliedstaaten. An der Tagung wurde besonders auf die Frage eingegangen, ob von der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie weitergehende Impulse zur Verwaltungsmodernisierung und -umgestaltung für den nationalen Gesetzgeber ausgingen und falls dem so sein sollte, in welchem Umfang diese genutzt wurden. Darüber hinaus sollten Besonderheiten der jeweiligen nationalen Umsetzungen aufgezeigt, diskutiert und bewertet werden. Zu diesem Zweck wurden alle teilnehmenden Experten die jeweilige nationale Umsetzung und die im Zuge derer erfolgte innerstaatliche Diskussion bezüglich der umzusetzenden Richtlinienanforderungen kurz dargestellt.

Die wissenschaftliche Tagung stand unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Stelkens und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weiß.

Die Tagung wurde dankenswerterweise durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung (http://www.fritz-thyssen-stiftung.de/) unterstützt.

 

 

 

 

 

Tagungsprogramm


Entscheidungen des Parlaments in eigener Sache

Kolloquium anlässlich des 70. Geburtstages von Herrn Universitätsprofessor Dr. Hans Herbert von Arnim am 19. März 2010 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Joachim Wieland.

Programm


Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Universitäten und Forschungsorganisationen - Neue Governanceformen

Die Abschlusskonferenz der DFG-geförderten Forschergruppe (Sprecherin: Frau Univ.-Prof. Dr. Jansen) fand am 11. und 12. März 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt. Zur Vorbereitung dieser Tagung fand am 25. und 26. Februar 2010 ein weiterer interner Workshop in Speyer statt. Aus dem Projekt gingen zahlreiche Publikationen, unter anderem ein von Frau Jansen herausgegebener Sammelband im Springer-Verlag hervor. Derzeit befindet sich ein weiterer Sammelband im Druck sowie ein weiterer Sammelband in Planung. Diese sollen in den Jahren 2010 und 2011 im Springer-Verlag erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.foev-speyer.de/governance/inhalte/01_home.asp


Bürgerbeteiligung in den Kommunen

Tagung des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer in Kooperation mit dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2009 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Helmut Klages.

Programm


„Integration der Analysen“ – 12. interner Workshop der Forschergruppe Governance der Forschung

Vom 1. bis 2. Oktober 2009 findet der zwölfte interne Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“ statt. Ziel ist zum Einen die Integration der Analysen der einzelnen Teilprojekte in das gemeinsame Theoriemodell. Zum Anderen soll auf diesem Workshop die gemeinsame Abschlusskonferenz geplant werden, die vom 11. bis 12. März 2010 auf dem Campus der Universität Frankfurt stattfinden wird.

Ansprechpartnerin für Fragen/Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen.

Mehr Informationen über die Arbeit der Forschergruppe: www.foev-speyer.de/governance.


„Neue Governanceformen, ihre Umsetzung und die Folgen für die Forschung“ – Expertenworkshop der Forschergruppe Governance der Forschung gemeinsam mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement

Ziel des Workshops am 30. September 2009 ist der Austausch zwischen Wissenschaftsforschern und den mit Reformen im Forschungssektor konfrontierten Wissenschaftsmanagern, Forschungspolitikern und Funktionsträgern in Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. In Impulsreferaten stellen Prof. Dr. Thomas Groß, Prof. Dr. Dorothea Jansen, Dr. Thomas Heinze und PD Dr. Ulrich Schmoch zusammen mit Dr. Torben Schubert ihre Forschungsergebnisse über die Wirkungen der Hochschulreformen vor und zur Diskussion. Kommentiert werden ihre Beiträge von den Praktikern und Experten des Wissenschaftssystems Prof. Dr. Reinhard Grundwald (ZWM), Helmut Fangmann (MIWFT NRW), Dr. Dennis Nitsche (Universität Karlsruhe) sowie MinDirig Jürgen Schlegel (GWK). Die Forschergruppe erhält so zum Ende ihrer zweiten Phase die Gelegenheit, ihre Ergebnisse rückzukoppeln und zu validieren. Die Forschungspolitiker und Praktiker der Leitungsebene von Forschungseinrichtungen erhalten die Gelegenheit, ihren beruflichen Alltag vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse aus der Wissenschaftsforschung zu reflektieren.

Ansprechpartnerin für Fragen/Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen.

Mehr Informationen über die Arbeit der Forschergruppe: www.foev-speyer.de/governance.


Wandel der Staatlichkeit und wieder zurück?

In der Zeit vom 16. bis 20. September 2009 findet die Verwaltungswissenschaftliche Herbsttagung des Deutschen Forschungsinstituts unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Ziekow in Speyer statt.

Programm


Mediation als Instrument und Methode der Konfliktmittlung im öffentlichen Sektor

In der Zeit vom 9. bis 13. September 2009 fand ein deutsch-koreanisches Symposium unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Jong Hyun Seok und Prof. Dr. Jan Ziekow in Speyer statt.


Theoretische Aspekte einer zivilgesellschaftlichen Verwaltungskultur

Vom 7. bis 9. Mai 2009 fand am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer ein Symposium des Arbeitskreises "Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur" statt. Das von em. Prof. Dr. Dr. Klaus König und Prof. Dr. Sabine Kropp geleitete Symposium widmet sich dem Thema "Theoretische Aspekte einer zivilgesellschaftlichen Verwaltungskultur."

Während des Symposions wurden verschiedene Aspekte zivilgesellschaftlicher Verwaltungskultur aus rechtlicher, sozialwissenschaftlicher, ökonomischer und historischer Sicht betrachtet. Die Analyse verschiedener theoretischer Konzepte wird im zweiten Teil der Tagung mit einer Erörterung empirischer Befunde verknüpft. Diese Befunde können Aufschluss darüber geben, wie die Voraussetzungen für eine zivilgesellschaftliche Verwaltungskultur in Deutschland und in anderen Ländern aussehen und in welcher Ausprägung sie vorliegt. Das Symposion ist Teil der Reihe „Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur“, in deren Rahmen in vorangegangenen Veranstaltungen bereits Aspekte einer managerialistischen und legalistischen Verwaltungskultur diskutiert wurden.

Tagungsort:

Vortragssaal des Gästehauses
der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer
Otto-Mayer-Straße 16
67346 Speyer

Ansprechpartner:

Dr. Margrit Seckelmann
Geschäftsführerin des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer
Tel. 06232/654-387
Fax: 06232/654-290
E-Mail: seckelmann@foev-speyer.de

Programm


Neue Governance – Universitäten im Reformprozess
11. Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“

Sind wir auf dem Weg von der Gruppen- zur Management-Universität? Wie stark zieht sich der Staat aus der Governance der Universitäten zurück? Diese und andere Fragen werden Thema des elften internen Workshops der Forschergruppe „Governance der Forschung“ sein. Unter dem Motto „Interne und externe Governance in Universitäten“ findet der Workshop vom 19. bis zum 20. Februar 2009 an der Universität Tübingen statt.

Im Zentrum des Workshops steht die veränderte interne und externe Governance in Universitäten. Zentral ist dabei die Frage, wie sich die Reformen im Forschungssystem auf die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten auswirken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Forschergruppe werden hierzu Forschungsergebnisse aus der Perspektive der Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften präsentieren.

Darüber hinaus wird Univ.-Prof. Dr. Thomas Groß (Gießen) Ergebnisse seiner rechtswissenschaftlichen Analyse der Förderstrukturen des Europäischen Forschungsrats vorstellen. Ein Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Dietmar Braun (Lausanne) zum Thema „The mix of policy rationales in science and technology policy” rundet den inhaltlichen Teil des Workshops ab.
Die internen Workshops der Forschergruppe finden seit 2004 halbjährlich an den Standorten der Teilprojekte statt. Sie dienen der Koordination sowie der Rückkopplung von Forschungsergebnissen. Die Organisation des aktuellen Workshops übernehmen Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen (Speyer), die auch Sprecherin der Forschergruppe ist, sowie Univ.-Prof. Dr. Kerstin Pull (Tübingen).

Die Forschergruppe „Governance der Forschung“ wird seit 2003 durch die DFG gefördert. Aus interdisziplinärer Perspektive untersucht sie die Reformen im Forschungssystem und ihre Auswirkungen auf die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Mehr über die Forschergruppe erfahren Sie unter: http://www.foev-speyer.de/governance

Ansprechpartnerin: Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen (Sprecherin der Forschergruppe), Tel. +49(0)6232/654-359, E-Mail: ls_jansen@dhv-speyer.de

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  • Netzwerke, Wissenschaftsunternehmer und Performanz – 10. Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“

Unter dem Titel „Netzwerke, Wissenschaftsunternehmer und Performanz auf der Mikroebene“ findet am 16. und 17. Oktober 2008 der mittlerweile zehnte interne Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“ statt. Veranstaltungsort ist zum vierten Mal das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer, institutioneller Anker des Koordinationsprojekts Z1 und des Teilprojekts P2 (Netzwerkstrategie).

Auf der Tagungsordnung steht diesmal neben Vorträgen aus der Forschergruppe zum Titelthema ein Gastvortrag von Prof. Dr. Hendrik Fehr, Direktor am Europäischen Rechnungshof in Luxemburg und dort zuständig für die Abteilung „Transport, Energie und Forschung“. Fehr wird zum Thema „Evaluationsverfahren und Evaluationskriterien für die Forschungsrahmenprogramme der EU“ sprechen.

Darüber hinaus wird die Forschergruppe letzte Feinabstimmungen an einem Neuantrag an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vornehmen. Die neue Forschungsagenda zielt auf den Internationalisierungs- und Europäisierungsprozess von Forschung und Forschungspolitik. Ein Schwerpunkt wird dabei im Bereich der Universitäts-Industrie-Kooperationen und der Analyse der Dynamik neuer Forschungsfelder liegen. Zur Vorbereitung des Antrags trifft sich die Forschergruppe bereits in veränderter Zusammensetzung.

Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen (Koordinationsprojekt Z1, FÖV Speyer) und Prof. Dr. Dieter Sadowski (Teilprojekt P6, Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft, Trier) haben diesmal die Organisation des Workshops übernommen.

Im Vorfeld des Workshops findet der siebte Doktoranden-Workshop statt. Hier präsentieren und diskutieren die Doktorandinnen und Doktoranden der Forschergruppe Stand und (Zwischen-)Ergebnisse ihrer Dissertationsprojekte.

Die internen Workshops der Forschergruppe finden halbjährlich statt. Sie dienen der Erörterung und Diskussion wissenschaftlicher Fragestellungen, der Planung von Publikationen, der allgemeinen Koordination der Arbeit der Forschergruppe sowie dem persönlichen Austausch zwischen den sieben Teil-, zwei Zentral- und mittlerweile fünf Assoziationsprojekten (u. a. von Herrn Prof. Dr. Krücken und Frau Dr. Seckelmann, beide FÖV Speyer).

Ansprechpartnerin für Fragen/Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen.
Mehr Informationen über die Arbeit der Forschergruppe: www.foev-speyer.de/governance

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  • Rechtsstaat und Rechtsschutz der Bürger in Europa und Lateinamerika

In Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt und der Universidad del Rosario (Kolumbien) veranstaltet das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer am 16. und 17. Oktober 2008 unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann, Prof. Dr. Hermann-Josef Blanke und Prof. Rocio Mercedes Araújo Oñate ein Seminar zum Thema "Rechtsstaat und Rechtsschutz der Bürger in Europa und Lateinamerika".

Programm


 

  • Wissenschaftsmanagement als Berufs- und Karrierefeld für Frauen

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. Speyer veranstaltet das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer am 9. und 10. Oktober 2008 unter der Leitung von Dr. Margrit Seckelmann (Geschäftsführerin des FÖV), Dr. Philipp Heldmann (Geschäftsführer ZWM) und Dr. Felicia Lauer eine Tagung zum Thema "Wissenschaftsmanagement als Berufs- und Karrierefeld für Frauen".

Programm


Neunter interner Workshop der Forschergruppe "Governance der Forschung"

Am 21. und 22. Februar 2008 fand der neunte interne Workshop der Forschergruppe "Governance der Forschung" statt. Unter dem Titel "Disziplin, Governance und Performanz" fand ein Workshop der ortsverteilten Forschergruppe erstmals im Ausland statt: Veranstaltungsort war die Universität Twente (Enschede), institutioneller Anker der Teilprojekte P3 und P1.
Auf der Tagesordnung des Workshops stand die Präsentation und Diskussion der Beiträge für die zweite gemeinsame Publikation der Forschergruppe sowie die Vorbereitung eines Neuantrags an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Nach zwei erfolgreichen Förderungen durch die DFG (2003-2009) plant die Forschergruppe, sich 2009 in veränderter Form und mit einer erweiterten Forschungsagenda neu zu konstituieren. Die Organisation des Workshops hatten diesmal Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen (Koordinationsprojekt Z1, FÖV Speyer), Frau Frau Prof. Dr. Backes-Gellner (Teilprojekt P7, Universität Zürich), Frau Prof. Dr. Kerstin Pull (ebenfalls P7, Universität Tübingen) sowie Herr Prof. Dr. Kuhlmann (P1, Universität Twente) übernommen.
Die internen Workshops der Forschergruppe finden halbjährlich statt. Sie dienen der Erörterung und Diskussion wissenschaftlicher Fragestellungen, der Planung von Publikationen, der allgemeinen Koordination der Arbeit der Forschergruppe sowie dem persönlichen Austausch zwischen den sieben Teil-, zwei Zentral- und mittlerweile sechs Assoziationsprojekten (u.a. von Herrn Prof. Dr. Krücken und Frau Dr. Seckelmann, beide FÖV Speyer). Im Vorfeld des Workshops fand der sechste Doktoranden-Workshop statt. Hier präsentieren und diskutieren die Doktoranden der Forschergruppe ihrer Dissertationsprojekte.

Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen
Mehr Informationen: http://www.foev-speyer.de/governance


Hochschulen und außeruniversitäre Forschung unter Reformdruck:
Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftsorganisation und Wissenschaftsrecht

Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

11. und 12. Oktober 2007, Speyer

Programm

Call for Papers


3. Workshop des Speyerer Nachwuchsnetzwerkes "Gemeinschaftsaufgaben"

4. Oktober 2007, Speyer

Programm      


Achter interner Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung"

Am 20. und 21. September 2007 fand der achte interne Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“ zum Thema „Nationale und europäische Forschungsförderung: Auswirkungen auf die Hochschul- und Forschungspolitik sowie die Mikroebene der Forschung“ an der Universität Hamburg statt. Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen (Koordinationsprojekt Z1, FÖV Speyer) sowie Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute (Teilprojekt P4, Universität Hamburg) haben die Organisation und wissenschaftliche Leitung des Workshops übernommen. Die internen Workshops der Forschergruppe finden halbjährlich statt. Sie dienen der Erörterung und Diskussion wissenschaftlicher Fragestellungen, der Planung von Publikationen, der allgemeinen Koordination der Arbeit der Forschergruppe sowie dem persönlichen Austausch zwischen den sieben Teil- und zwei Zentralprojekten. Im Vorfeld des Workshops findet der fünfte Doktoranden-Workshop statt. Hier präsentieren und diskutieren die Doktoranden der Forschergruppe ihrer Dissertationsprojekte. Die Forschergruppe „Governance der Forschung“ wird seit 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

 Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen 


Villa Vigoni Tagung des Wissenschaftsmanagements 2007: 
Mitglieder der Forschergruppe "Governance der Forschung" stellen Forschungsergebnisse vor  

Die Forschergruppe "Governance der Forschung" präsentierte auf der diesjährigen Villa Vigoni Tagung des Wissenschaftsmanagements vom 16. bis 18. Juli 2007 ausgewählte Ergebnisse ihrer bisherigen Arbeit. Thema der Villa Vigoni Tagung war diesmal die Europäische Forschungspolitik und deren Konsequenzen für nationale und internationale Kooperationen.

Prof. Dr. Dorothea Jansen (Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer), die als Sprecherin der Forschergruppe auch deren Arbeit koordiniert, stellte unter dem Titel "Competition for funding and effects on research and network strategies and on performance of research groups" aktuelle Ergebnisse ihrer Forschung vor. Darüber hinaus waren weitere Vertreter der ortsverteilten Forschergruppe, die seit 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, mit Vorträgen vertreten. Prof. Dr. Stefan Kuhlmann (Universität Twente) sprach zum Thema "Collaboration of research organizations in Europe. Options, strategies, problems". Prof. Dr. Jürgen Enders (ebenfalls Universität Twente) referierte über die Methode der offenen Koordinierung auf EU-Ebene und neue Governance-Muster in Forschung und Innovation. Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute (Universität Hamburg) stellte unter dem Titel "The changing relationship between national and European research funding programmes and its influence on the governance of universities" Ergebnisse aus seinem Forschungsprojekt vor.

Die Tagung untersuchte diesmal die Frage, welche Auswirkungen die neue Forschungspolitik der EU mit ihren zahlreichen Initiativen auf das deutsche Wissenschafts- und Forschungssystem haben wird. Hierbei gingen die Teilnehmer auch der Frage nach, ob der bestehende Referenzrahmen zwischen staatlichen Universitäten und Fachhochschulen einerseits und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie forschungsintensiven Unternehmen andererseits, unter den verändernden Rahmenbedingungen noch zukunftsfähig ist.

Wie bereits 2006 war die Villa Vigoni am Comer See, Sitz des Deutsch-Italienischen Tagungszentrums, Veranstaltungsort. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft förderte die Tagung auch dieses Jahr mit einer großzügigen Unterstützungsleistung. Die Villa Vigoni Tagung 2007 stand im Zeichen der Kooperation zwischen der Forschergruppe von Prof. Dr. Dorothea Jansen und dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement (ZWM) Speyer. Die Tagung diente dem Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis. Dementsprechend nahmen zahlreiche Vertreter aus dem Wissenschafts- und Forschungsmanagement hieran teil.

Für 2008 ist eine Fortsetzung der Villa Vigoni Tagung des Wissenschaftsmanagements geplant. Prof. Dr. Hanns H. Seidler, Vorsitzender des ZWM Speyer, hat hiermit eine gute Tradition begründet.

Sprecherin der Forschergruppe: Prof. Dr. Dorothea Jansen


Im Frühjahr 2007 fand ein Besuch von 50 brasilianischen Bundesrichtern im Rahmen eines Fortbildungsprogramms am FÖV statt. Von Seiten der deutschen Gerichtsbarkeit konnten für die Mitwirkung an dieser Kooperation, an der auch die DHV Speyer beteiligt ist, unter anderem der Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Siegfried Broß und der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts Eckart Hien gewonnen werden.


Symposium
"Theoretische Aspekte einer managerialistischen Verwaltung"

In Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam dem dort ansässigen Ordentlichen Mitglied des FÖV, Herrn Univ.-Prof. Dr. Christoph Reichard, und Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Potsdam, wird eine Kolloquienreihe „Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur“ durchgeführt. In deren Rahmen werden vier Veranstaltungen zu methodischen Fragen der Verwaltungsforschung durchgeführt werden. Das erste dieser Kolloquien fand am 2. und 3. November 2006 statt und hat sich unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Reichard mit dem Thema „Theoretische Aspekte einer managerialistischen Verwaltung“ beschäftigt. Die drei weiteren Kolloquien unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, Univ.-Prof. Dr. Werner Jann und Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann sind für die Jahre 2007 bis 2009 geplant. Die Konzeption und Koordination der Reihe liegt bei Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König.


Symposium
„Demokratie, Rechtsstaat und Rechtsschutz der Bürger in Lateinamerika und Europa“

Am FÖV fand vom 16. bis zum 20. Oktober 2006 unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann ein Forschungssymposium mit Rechtswissenschaftlern der Universidad del Rosario (Bogotá, Kolumbien) über Fragen der Verfassungs- und Verwaltungskontrolle statt. Ziel des Symposiums war es zum einen, Kenntnisse über den Sach- und Forschungsstand zu den Themen „Demokratie, Rechtsstaat und Rechtsschutz der Bürger“ in Kolumbien und Deutschland zu erlangen, und zum anderen anhand der Vorträge gemeinsame Erkenntnisinteressen und aktuelle Forschungsfragen herauszuarbeiten, denen in einer künftigen Zusammenarbeit vertieft nachgegangen werden kann. Das Symposium wurde mit Mitteln der DFG unterstützt.

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Verwaltungswissenschaftliche Arbeitstagung 2006
"Entwicklungslinien der Verwaltungspolitik"

Die Jahrestagung der Deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften fand, auf Einladung des FÖV, anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens im Jahr 2006 am 28. und 29. September in Speyer statt. Das FÖV verband diese Veranstaltung unter Leitung des Direktors des FÖV, Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, mit seiner Wissenschaftlichen Arbeitstagung im Jahr 2006. Die Veranstaltung führte hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltungspraxis und Verwaltungswissenschaft aus dem deutschsprachigen In- und Ausland zusammen. Die erste Sektion war dem Thema „Verwaltungspolitik und Verwaltungswissenschaft“ gewidmet. Nach einer Eröffnung durch den Präsidenten der Deutschen Sektion, Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Bull, und einer Grußadresse durch Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ludwig Adamovich, ehem. Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, sowie einer Einführung durch den Tagungsleiter, Herrn Ziekow, stellte der Abteilungsleiter im Bundesministerium des Innern, Ministerialdirektor Dr. Reinhard Timmer, das im September verabschiedete Regierungsprogramm im Bereich der Verwaltungsmodernisierung in seinem Referat zu „Zukunftslinien der Verwaltungspolitik“ vor und skizzierte weitere mögliche Entwicklungsfelder. Privatdozent Dr. Veith Mehde (Universität Hamburg) blickte in seinem Referat „Die Entwicklung von Verwaltungswissenschaft und Verwaltungsreform in den letzten fünf Jahrzehnten“ auf die Verwaltungsreformen der letzten Jahre zurück. Die nächste Sektion beschäftigte sich mit dem Thema der „Verwaltungspolitik in Bund, Ländern und Kommunen“. Nach einem Vortrag durch den  Präsidenten des Bundesverwaltungsamts, Dr. Jürgen Hensen, über „Unternehmerisches Handeln im Prozess der Behördenmodernisierung“ stellte Ministerialdirigent Dr. iur. habil. Utz Schliesky (Schleswig-Holsteinisches Finanzministerium, Kiel) die „Verwaltungspolitische Strategie eines Bundeslandes“ vor. Prof. Hans-Joachim Hilbertz, Vorstand der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), referierte sodann über „Verwaltungsreform zwischen Effektivitätsstreben und Sparprogrammen“. Der zweite Tag war dem Thema der „Verwaltungsmodernisierung im Vergleich“ gewidmet. Der Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas beschäftigte sich mit dem Thema „Neue Öffentlichkeit und ‚Local Governance’ im Zeitalter der Dezentralisierung – Das Beispiel Deutschland“. Die internationale Perspektive wurde durch Vorträge zu den „Entwicklungslinien der Verwaltungspolitik in Österreich“ (Dr. Gerhart Wielinger, Landesamtsdirektor der Steiermark) und über „Verwaltungspolitische Errungenschaften in der Schweiz“, vorgetragen von Prof. Dr. Ernst Buschor (Vizepräsident des ETH-Rates, Zürich, zugleich Korrespondierendes Mitglied am FÖV) eingebracht. Rückblickend analysierte Herr Bull dann „Fortschritte, Fehlschläge und Moden: eine Zwischenbilanz“. Nach einem Schlusswort von Staatssekretär a. D. Prof. Dr. Dieter Schimanke, der auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Sektion, die im Vorfeld der Tagung stattfand, zu deren Vizepräsidenten gewählt worden war, und einem kurzen Schlusswort des Tagungsleiters, Herrn Ziekow, endete die Tagung.


Sechstes Treffen der Forschergruppe "Effektivität des Rechtsschutzes" (GPEJ)
"Grundlagen für die Erarbeitung eines Mustergesetzes zum Verwaltungsrechtsschutz"

Die Forschergruppe „Effektivität des Rechtsschutzes“ (GPEJ) mit gemeinsamen Seminaren und Workshops, gefördert von der DFG und der brasilianischen Partnerorganisation CAPES, traf sich unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Ricardo Perlingeiro Mendes da Silva und Herrn Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann zum bereits sechsten Mal vom 17.-20. September 2006, diesmal wieder am FÖV. Die Forschergruppe beschäftigte sich während ihres Workshops mit den „Grundlagen für die Erarbeitung des Mustergesetzes zum Verwaltungsrechtsschutz“.

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Internationales Symposium
"Freiheit, Rechtsstaat und Sozialstaat in Europa"

Am 15. September 2006 fand ein internationales Symposium aus Anlass der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Merten zum Thema „Freiheit, Rechtsstaat und Sozialstaat in Europa“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Siegfried Magiera und Herrn Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann am FÖV statt. Nach einer Würdigung des Werkes von Univ.-Prof. Dr. Dr. Merten durch den Direktor des FÖV, Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, hielt Univ.-Prof. Dr. Sommermann ebenso wie Univ.-Prof. Dr. Heinz Schäffer (Salzburg) einen Vortrag zum Thema „Entwicklungsperspektiven des Rechtsstaats“. Mit den Leistungsgrenzen und der Finanzierung des Rechtsstaats beschäftigten sich der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Univ.-Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, Korrespondierendes Mitglied des FÖV, sowie Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof (Tübingen). Die Durchsetzung der Grundrechte stand im Zentrum der Vorträge von Herrn Magiera sowie von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Klaus Stern (Köln), Prof. Dr. María Jesús Montoro Chiner (Barcelona) und Prof. Dr. Kirsten Schmalenbach (Graz). Schließlich erörterten Prof. Dr. Karl Korinek (Präsident des Verfassungsgerichtshofs, Wien), Prof. Dr. Constance Grewe (Universität Straßburg, Richterin am Verfassungsgerichtshof, Sarajewo), Prof. Dr. Miroslaw Wrzykowski (Richter am Verfassungsgerichtshof, Warschau) und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Vassilios Skouris, Präsident des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften, Luxemburg, die „Herausforderungen an die Gerichtsbarkeit in Europa“. Der Rektor der DHV, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch, sprach ein Schlusswort.


Symposium
"Europäisierung und Internationalisierung der öffentlichen Verwaltung"

Am 30. und 31. März 2006 fand am FÖV ein Forschungssymposium zum Thema „Europäisierung und Internationalisierung der öffentlichen Verwaltung“ statt. Die wissenschaftliche Leitung der aus Anlass der Emeritierung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Siedentopf stattfindenden Veranstaltung lag bei den Herren Univ.-Prof. Dr. Siegfried Magiera und Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann. Zu dem Programm der feierlichen und hochrangig besuchten Veranstaltung trugen neben den Tagungsleitern auch die FÖV-Mitglieder Herr em. Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret, Herr Univ.-Prof. Dr. Stefan Fisch, Herr Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill, Herr em. Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König und Herr Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Merten sowie der FÖV-Mitarbeiter Herr Benedikt Speer, M. A., Vorträge bei. Weitere Vorträge wurden vom Ehrenmitglied des FÖV, Herrn em. Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Bull, und vom Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des FÖV, Herrn Prof. Dr. Jacques Ziller (Florenz) gehalten. Zu den Vortragenden gehörten unter anderem auch Herr Prof. Dr. Franz Strehl (Linz, Präsident des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften), Frau Prof. Dr. Hedda von Wedel (Europäischer Rechnungshof, Luxemburg), Herr Prof. Dr. Hans-Günther Hennecke (Deutscher Landkreistag) und Herr Dr. Christoph Hauschild (Bundesinnenministerium) sowie weitere renommierte Vortragende. Der Direktor des FÖV, Herr Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, begrüßte die Teilnehmer, der Rektor der DHV Speyer, Herr Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch, verabschiedete diese.

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13. WiDuT-Arbeitstagung
"Steuerung und beispielhafte Organisation der Querschnittsverwaltung"

Die 13. WiDuT-Arbeitstagung fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. (em.) Dr. Carl Böhret am 13. und 14. März 2006 in Speyer statt. Die Veranstaltung behandelte das Thema "Steuerung und beispielhafte Organisation der Querschnittsverwaltung" und wurde in Kooperation mit dem Unterausschuss "Allgemeine Verwaltungsorganisation" des Arbeitskreises VI der Innenministerkonferenz vorbereitet und durchgeführt.


Verwaltungswissenschaftliche Arbeitstagung
„Der europäische Forschungsraum“

Vom 19. bis 21. Oktober  2005 fand eine Tagung zum Thema „Der europäische Forschungsraum“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ. Prof. Dr. Dorothea Jansen statt. An dieser internationalen Fachtagung nahmen hochrangige Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft teil.


Symposium
"Verfassungskontinuität und Rechtsschutz in Lateinamerika"

Am 28. Oktober 2005 wurde ein Symposium unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann mit dem Titel "Continuidad constitucional y protección judicial en América Latina / Verfassungskontinuität und Rechtsschutz in Lateinamerika" in Speyer durchgeführt.


9. Gemeinsames Seminar mit der Escola d'Administració Pública de Catalunya

Vom 16. bis 18. November 2005 fand das 9. Gemeinsame Seminar mit der Escola d'Administració Pública de Catalunya in Speyer statt. Das Seminar war dem Thema "Aktuelle Probleme des Verwaltungsrechts im Zeichen der Europäisierung" gewidmet und stand unter der Leitung von Prof. Dr. María Jesús Montoro Chiner und Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann.
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Workshop IV der Forschergruppe
„Abhängigkeit von Kommunikations- und Netzwerkfähigkeit von interner / externer Governance“

Vom 17.-18. November 2005 wurde der vierte interne Workshop der DFG-Forschergruppe am FÖV unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Kuhlmann und Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen durchgeführt. Der Workshop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Am 16. November fand im Vorfeld des Workshops das zweite Doktorandentreffen der Forschergruppe statt.


Akademische Feier aus Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Herrn Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Bull am 21. Juni 2005, 19.30 Uhr
Programm


Projekt-Konferenz: „Domestic Structures and European Integration. A multi-stage two-level analysis of constitution building in the European Union.“

Nach dem Votum der Franzosen und der Niederländer ist die Ratifikation des „Vertrags über eine Verfassung für Europa“ ungewiss. Zehn Staaten haben bereits diesen Vertrag ratifiziert, die meisten noch fehlenden Staaten sprechen sich für eine Fortsetzung des Verfahrens aus, während Großbritannien den Termin für ein Referendum verschoben hat. Diese jüngsten Ereignisse sind für die Forscher des DOSEI-Projekts weder überraschend noch unbekannt. Schon im Dezember 2003 verliefen die Verhandlungen der Regierungen nicht ohne Zwischenfall und erst die anschließende Wahlniederlage der spanischen Regierung Aznar erleichterte der irischen Ratspräsidentschaft, im Juni 2004 einen Kompromiss auszuloten, der nach einigen Monaten von allen 25 Mitgliedstaaten unterzeichnet wurde. Außerdem haben frühere Referenden, bspw. das dänische Nein (1991) zum Mastrichter Vertrag und das Irische Nein (2001) zum Vertrag von Nizza, gezeigt, dass negative Bürgervoten weder das Ende einer Vertragsunterzeichnung noch der Europäischen Integration bedeuten müssen.

Seit einigen Jahren untersuchen die Partner des DOSEI-Projekts diesen historischen Prozess mit neuesten Techniken und Methoden der empirischen Sozialforschung. Herausgekommen ist ein einzigartiges Archiv, das die Positionen der fast 200 beteiligten Akteure zu den wichtigsten Verfassungsfragen enthält. Dieses Archiv bildet die Grundlage für die Überprüfung der Erklärungskraft von politikwissenschaftlichen Ansätzen, die sich mit den Interessen der Akteure, ihren Strategien und Restriktionen beschäftigen. Eine Besonderheit dürfte sein, dass durch das DOSEI-Archiv den großen Unwägbarkeiten nachgegangen werden kann, die aus der mehrphasigen Struktur des Verfassungsprozesses und der Verbindung von nationaler und europäischer Ebene entstehen. Für letzteres dürften die Referenden in Frankreich und den Niederlanden beste Beispiele sein, während die Mehrphasigkeit womöglich erklären kann, wie und warum die Vorlage für eine Verfassung die hohe Hürde der Regierungskonferenz nehmen konnte, an der noch die Reformanstrengungen im Fall der Verträge von Nizza (2003) und Amsterdam (1999) inhaltlich gescheitert sind und die seit der Erweiterung im Mai 2004 eine noch größere Interessenvielfalt repräsentiert. Womöglich konnte der Konventionspräsident mit seinem Verfassungsvorschlag die Mitglieder der Regierungskonferenz überzeugen, jedoch könnte diese Strategie auch letztlich zum Scheitern der Verfassung beigetragen haben.

Vom 20.-22. Juni findet nun in Brüssel die Abschlusskonferenz des DOSEI-Projekts statt, bei der die Projektgruppen von acht europäischen Universitäten sowie von der University of California in Los Angeles (UCLA) und der New York University ihre Untersuchungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Komplettiert wird die DOSEI-Gruppe von den amerikanischen Forschern Andrew Moravcsik (Princeton University), Jonathan Katz (CallTech), Helen Milner (Princeton University) und David Baldwin (Princeton University) sowie Helen Wallace (European University Institute Florence), Gerald Schneider (Universität Konstanz) und Andreas Maurer (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin).

Ziel der Konferenz wird zum einen die Vorbereitung einer wissenschaftlichen Publikation, zum anderen die Einbindung einer breiteren Öffentlichkeit sein. Für letzteres sind zwei Mittagspanel vorgesehen, zu denen hochrangige Persönlichkeiten aus den EU Institutionen und Parlamentarier des Europäischen Parlaments eingeladen wurden. Im Hinblick auf die geplante Publikation erwarten sich alle Projektteilnehmer auch wertvolle theoretische und methodische Diskussionen zur Weiterentwicklung ihrer Arbeiten, die von denen namhaften externen Kollegen evaluiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt: http://dosei.dhv-speyer.de
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas König
Projektbearbeitung und Ansprechpartner: 
Stephanie Daimer, M.A. und 
Dipl.-Verwaltungswissenschaftler Daniel Finke
Tel.: 06232/654-435
E-Mail: daimer@foev-speyer.de , finke@foev-speyer.de


Expertenworkshop der DFG-Forschergruppe

Am 10. Juni 2005 fand ein Expertenworkshop der DFG-Forschergruppe „Governance der Forschung“ und des Zentrums für Wissenschaftsmanagement zum Thema „Neue Governance der Forschung – Steuerungsinstrumente in Theorie und Praxis“ statt. Die Wissenschaftler der Forschergruppe diskutierten Zwischenergebnisse ihrer Forschung mit Wissenschaftsmanagern des deutschen Wissenschaftssektors.

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen


Workshop mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Gemeinsamer Workshop von Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 23. Mai 2005 zum Thema „Empfiehlt sich eine Reform der Atomverwaltung?“


FÖV-Tagung: "Räumliche Wirkungen des föderativen Systems"
FÖV-Congress: "Spatial Aspects of Federative Systems"

Programm


Workshop III der Forschergruppe „Verschränkung externer und interner Governance“

Am 17. und 18. Februar 2005 fand der dritte interne Workshop der DFG-Forschergruppe statt. Die wissenschaftliche Leitung hatten Univ.-Prof. Dr. Barbara Kehm  (Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschul­forschung, Universität Kassel), Univ.-Prof. Dr. Uwe Schimank  (Fernuni­versität Hagen), Univ.-Prof. Dr. Jürgen Enders  (Universität Twente), Univ.-Prof. Dr. Thomas Groß  (Universität Gießen), Univ.-Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute  (Universität Hamburg). Ort der Veranstaltung war das Wissenschaftliche Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung in Kassel. Koordiniert wird der Workshop vom Zentralprojekt der Forschergruppe unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen  (FÖV). Der Workshop wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.


Workshop "Der Leistungsauftrag: Stand und Perspektiven"
16. Februar 2005, Tagungsort: Mainz

Wiss. Leitung: Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill

Im Jahr 2000 wurde auf Initiative des Landtags der Leistungsauftrag in die rheinland-pfälzische Haushaltsordnung aufgenommen. Dieser ermöglicht die Aufnahme von politischen Zielvorgaben in den Haushaltsplan. Nach den vier Pilot-Leistungsaufträgen des Haushalts 2002/2003 und einem weiteren im Haushalt 2004 enthält der Haushalt 2005/2006 nun insgesamt acht Leistungsaufträge.

Auch wenn insoweit grundsätzlich von einer erfolgreichen Pilotphase dieses „Neuen Steuerungsinstruments“ gesprochen werden kann, sind die Rahmenbedingungen und vor allem die Perspektiven und Möglichkeiten, die damit verbunden sind, weiter erörterungsbedürftig.

Dieser Workshop mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Wissenschaft soll daher die bisherigen Erfahrungen bilanzieren, Wünsche und Anregungen hinsichtlich der weiteren Anwendung der Leistungsaufträge zusammentragen sowie etwaige Probleme und Lösungsmöglichkeiten diskutieren.

Der Workshop fand im Rahmen eines Forschungsprojekts am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung mit dem Thema „Der Leistungsauftrag im rheinland-pfälzischen Haushaltsrecht“ in Kooperation mit dem Landtag Rheinland-Pfalz statt.

Programm


Arbeitskreis „Rechtsprechungsmanagement in der Verwaltungsgerichts­barkeit und gerichtsverbundene Mediation“

In der Sektion III des FÖV hat am 1. Dezember 2003 ein neuer Arbeitskreis zum Thema „Rechtsprechungsmanagement in der Verwaltungsgerichtsbarkeit und gerichtsverbundene Mediation“ seine Tätigkeit aufgenommen. Der von Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas  und Univ. Prof. Dr. Jan Ziekow geleitete Arbeitskreis verfolgt das Ziel, die in der Praxis vorfindlichen Ansätze zur Einführung der Mediation in die Verwaltungsgerichtsbarkeit wissenschaftlich zusammenzuführen und zu begleiten. Die konstituierende Sitzung war am 1. Dezember 2003. Die nächste Sitzung fand am 27. und 28. Januar 2005 in Speyer statt.


Symposium: Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Der Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ hat am 14. und 15. Januar 2005 eine Sitzung am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer durchgeführt.

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Potsdam.

Programm


 

Forschungssymposium "Herausforderungen der Globalisierung für die nationale und supranationale Politik"

Am 3. Dezember 2004 fand am FÖV ein Forschungssymposium zum Thema „Herausforderungen der Globalisierung für die nationale und supranationale Politik“ statt. Die wissenschaftliche Leitung der aus Anlass der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. Dieter Duwendag stattfindenden Veranstaltung lag bei Herrn Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow. Vorträge wurden von Herrn Univ.-Prof. Dr. Richard Senti (Zürich) zum Thema „Recht, Macht und Politik der Welthandelsorganisation WTO“, von Univ.-Prof. Dr. Michael Frenkel (Koblenz) zur Frage „Finanz- und Währungskrisen: Ist die Liberalisierung der Finanzmärkte zu weit gegangen?“ und von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Franz (Mannheim) zum Gegenstand der „Arbeitverlagerungen ins Ausland – Chancen und Risiken der Globalisierung“ gehalten. Herr Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wuppertal) hat zum Thema „Eine andere Welt ist möglich – Positionen der Globalisierungskritiker“ gesprochen. Eine von Univ.-Prof. Dr. Duwendag geleitete Podiumsdiskussion befasste sich mit der Frage der „Global Governance – Politische Gestaltung der Globalisierung“. Die Herren Univ.-Prof. Dr. Senti, Univ.-Prof. Dr. Frenkel, Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Franz und em. Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret standen als Diskutanten zur Verfügung. Der Rektor der DHV, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch, sprach ein Schlusswort.

Programm


Forschungssymposium „Estado de Derecho y Tutela Judicial en América Latina – Rechtsstaat und Rechtsschutz in Lateinamerika“ gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Am 5. November 2004 fand ein gemeinsames Forschungssymposium des FÖV und des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht statt. Das Forschungssymposium, welches sich mit dem Thema „Estado de Derecho y Tutela Judicial en América Latina – Rechtsstaat und Rechtsschutz in Lateinamerika“ befasste, stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann und Herrn Univ.-Prof. Dr. Armin von Bogdandy.

Programm


 

Symposium: Arbeitskreis "Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts"

Am 22. und 23. Oktober tagte in Potsdam der von Herrn em. Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König und Herrn Univ.-Prof. Dr. Werner Jann (Potsdam) geleitete Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts“, dem neben einigen Ordentlichen Mitgliedern des FÖV auch der Vorsitzende des Beirats des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung, Herr Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Bull, angehört. Die Themen des Arbeitskreises behandelten diesmal „Regieren und Regierungsstile“, „Regierungsorganisation im westeuropäischen Vergleich“ und „Regieren in der Mediengesellschaft“.


11. WiDuT-Arbeitstagung

Am 27. und 28. September 2004 fand die 11. WiDuT-Arbeitstagung zum Thema "Personalmobilität bei knappen Ressourcen" statt. 
Die Leitung der Tagung lag bei em. Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret.


Workshop der Forschergruppe „Governance der Forschung“ in Speyer

Am 1. und 2. Juli fand ein Workshop der Forschergruppe „Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Universitäten und Forschungsorganisationen – Neue Governanceformen“ am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer statt.

Veranstaltet wurde der Theorieworkshop von Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen, Sprecherin der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe. Thema des Workshops war „Neue Governanceformen in der Forschung - Disziplinäre Theorieansätze, Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten“. Drei externe Experten stellten theoretische Ansätze der Governanceforschung aus unterschiedlichen Disziplinen vor. Prof. Dr.  Arthur Benz von der Fernuniversität Hagen (Politikwissenschaften), Prof. Dr.  Gunnar Folke Schuppert vom Wissenschaftszentrum Berlin (Rechtswissenschaften) und Prof. Dr. Rafael Wittek von der Universität Groningen (Soziologie) bereicherten die Diskussion der Forschergruppe deren Ziel es ist, die Reformen im deutschen Wissenschaftssystem systematisch, empirisch und theoretisch zu untersuchen.

Die Mitglieder der Forschergruppe diskutierten über Möglichkeiten des Transfers der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis. Das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer, mit dem für das kommende Frühjahr ein gemeinsamer Expertenworkshop geplant ist, stellt dabei einen wichtigen strategischen Partner der Forschergruppe dar. Um Zwischenergebnisse aus der Forschung für Experten aus Wissenschaft und Praxis verfügbar zu machen, ist eine erste Publikation für das Jahr 2005 geplant. Insgesamt ist das Forschungsprogramm der Forschergruppe auf sechs Jahre angelegt. Nähere Informationen sind auf der Homepage unter www.foev-speyer.de/governance zu finden.


Öffentliche Podiumsdiskussion "Politikfinanzierung in der Europäischen Union" im Rahmen der Europawoche 2004

Am Europatag, den 5. Mai 2004 um 18.30 Uhr fand im Rahmen der Europawoche 2004 am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Politikfinanzierung in der Europäischen Union“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz gefördert.

Die Diskussion wurde von Univ.-Prof. Dr. Siegfried Magiera (Speyer) geleitet. Diskussionsteilnehmer waren Univ.-Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim (Speyer), Univ.-Prof. Dr. Martin Morlok (Düsseldorf) und Univ. Prof. Dr. Karl-Heinz Naßmacher (Oldenburg). Der Direktor des Forschungsinstituts, Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow hat die Veranstaltungsteilnehmer begrüßt.

Das Diskussionsthema ist hoch aktuell. Mitte 2004 tritt das europäische Parteiengesetz in Kraft, das eine öffentliche Finanzierung europäischer Parteien vorsieht. Ein Abgeordnetenstatut, das das Straßburger Parlament im vergangenen Jahr beschlossen hatte, scheiterte im Januar an der mangelnden Zustimmung des Ministerrats. Parlament und Rat haben aber angekündigt, dass sie das Statut nach der Europawahl vom 13. Juni 2004 wieder auf die Tagesordnung bringen werden. Unabhängig vom Statut hat das Präsidium des Parlaments im Laufe der vergangenen Jahrzehnte umfangreiche Regelungen getroffen, die etwa deutschen Abgeordneten – teilweise pauschalierte – Kostenerstattungen von bis zu 20.000 Euro im Monat einbringen können (die viel kritisierten Flugkostenpauschalen noch gar nicht eingerechnet).

Der Status von Parteien und Abgeordneten ist Teil einer materiell verstandenen Europäischen Verfassung. Das Thema eignet sich deshalb vorzüglich für eine öffentliche Diskussion am Europatag.

Programm


Workshop I der Forschergruppe "Abstimmung des Erhebungsdesigns: Auswahl von Untersuchungseinheiten und Indikatorendiskussion"

Am 12. und 13. Februar 2004 fand der erste Workshop unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen (FÖV), Prof. Dr. Stefan Kuhlmann und PD Dr. Ulrich Schmoch (Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe) in Karlsruhe statt. Der Workshop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.


Symposion „Demokratie in Europa“ 

Vom 10. bis 12. Juli 2003 fand am FÖV unter der wissenschaftlichen Leitung der FÖV-Mitglieder Univ.-Prof. Dr. Hartmut Bauer (Technische Universität Dresden) und Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann (Hochschule Speyer) sowie von Univ.-Prof. Dr. Peter Michael Huber (Universität München) ein Symposium zum Thema „Demokratie in Europa“ statt. In 18 Referaten in- und ausländischer Wissenschaftler wurden Transformationsprozesse der Demokratie in einzelstaatlicher, vergleichender und supranationaler Perspektive erörtert. Das interdisziplinär ausgerichtete Symposium ging insbesondere Fragen der Demokratie im Mehrebenensystem sowie Problemen demokratischer Legitimation durch weitere Ausdifferenzierung der Entscheidungsstrukturen des Staates und neue Kooperationsformen zwischen der Verwaltung und Privaten bei der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben nach.

Das durch die Fritz Thyssen Stiftung geförderte Symposium diente der Präsentation und Diskussion von Thesen, welche in entsprechenden schriftlichen Beiträgen in kürze in einem Sammelband veröffentlicht werden.

Programm


Symposium: Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Der Arbeitskreis tagte am 27. und 28. Juni 2003 unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Potsdam, in Potsdam.


10. WiDuT-Arbeitstagung zum Thema "Von der Information zur Kommunikation: Verwaltung in den Außenbeziehungen"

Die Tagung hat in erster Linie die externe Kommunikation im Bezug auf Vorhaben der Verwaltungsmodernisierung, aber auch Instrumente, Strategien und Methoden der kommunikativen Außenbeziehungen im allgemeinen behandelt, und zwar vor allem unter Einbeziehung der neuen Medien. 

Neben einem einführenden Vortrag zur externen Verwaltungskommunikation mit einem historischen Rückblick hat ein Referat die praktischen Anforderungen an die externe Kommunikation aus Sicht einer Regierungszentrale abgedeckt. Ein weiterer Vortrag behandelte die Erfahrungen mit den und die Erwartungen an die externen Kommunikationsbeziehungen der öffentlichen Verwaltung aus Sicht der Printmedien. Nach der Diskussion der Beiträge wurden in einem weiteren Referat Strategien und Potentiale der Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltungen per Internet vorgestellt.

Die im weiteren Verlauf vorgesehenen Kurzberichte der Teilnehmer zu Ansätzen, Maßnahmen und Schwierigkeiten im Bereich externer Verwaltungskommunikation in ihren Ländern ermöglichten eine umfassende länderübergreifende Bestandsaufnahme.

Die Tagung wurde abgerundet durch ein Referat zur externen Kommunikation der öffentlichen Verwaltung aus Sicht der Wirtschaft.

Die Tagung fand am Montag, 30. Juni, und Dienstag, 1. Juli 2003, in Speyer statt und wurde von em. Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret geleitet.

Programm


Forschungskolloquium “Erfahrungen mit Methoden zur Handhabung komplexer Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung“  (31.3. bis 2.4.2003)

Wissenschaftliche Leitung:
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch und Priv.-Doz. Dr. Dieter Beck

Entscheidungsträger und –vorbereiter in Verwaltung, Wirtschaft und Regierung sehen sich heute infolge gravierender Umfeldveränderungen mit Entwicklungen konfrontiert, bei denen in verstärktem Maße umfassend gedacht und gehandelt werden muss. Für die Handhabung komplexer Aufgabenstellungen wurden seit Anfang der Siebziger Jahre in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen - wie Psychologie, Betriebswirtschaftslehre, Biokybernetik, Politikwissenschaft, Informations-, Rechts- und Verwaltungswissenschaften - zahlreiche unterstützende und Intelligenz verstärkende Verfahren und Werkzeuge entwickelt. Diese dienen u.a. dazu, das Verhalten in einzelnen Phasen von Problemlöse- und Entscheidungsprozessen zu unterstützen oder auch „das Ganze in den Blick zu nehmen“. Allen Verfahren ist gemeinsam, dass sie hohe Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten der handelnden Personen und ein außergewöhnlich hohes Maß an Anstrengung und Disziplin im Denken erfordern. Obwohl der Nutzen dieser Verfahren auf der Hand liegt, werden diese bislang vergleichsweise selten eingesetzt. So stand folgende Frage im Mittelpunkt des Kolloquiums: Welche förderlichen und hinderlichen Bedingungen bestimmen den Einsatz von unterstützenden Methoden zur Handhabung komplexer Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung?

Dieser Frage wurde in einem Werkstattgespräch zwischen Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Praktikern, die sich unter verschiedenen Perspektiven mit solchen Verfahren befassen, nachgegangen. Aus der gemeinsamen Analyse der Bedingungen wurden Strategien herausgearbeitet, anhand derer der Einsatz der Verfahren in Wirtschaft und Verwaltung gefördert werden kann. So sollte mittelbar auch ein Beitrag zu einer Qualitätsverbesserung von Entscheidungen bei komplexen Aufgabenstellungen geleistet werden.

Für das Kolloquium konnten ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen werden. Die Ergebnisse sollen in einer Buchpublikation einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

Programm


Symposium: Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts“

Die Vorbereitungsarbeiten zum Arbeitskreis „Regieren zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ waren so weit fortgeschritten, dass am 5./6. Dezember 2002 das erste Symposium zu diesem Projekt durchgeführt werden konnte. Die Veranstaltung umfasste zwei Sitzungsabschnitte. Im ersten Abschnitt erfolgte eine Verständigung der Mitglieder über die vorgesehenen Teilprojekte. Diese umfassen folgende Arbeitstitel:

  • Verfasstes Regieren im Vergleich
  • Regieren als Governance-Problem
  • Regieren als Management-Problem
  • Regieren in Parlamentarismus und Parteiendemokratie
  • Regieren in der Wettbewerbsgesellschaft
  • Regieren in der Mediengesellschaft
  • Regierungsstile, bes. Kanzlerdemokratie
  • Regieren mit beamteter und nichtbeamteter Expertise
  • Politische und administrative Eliten des Regierens
  • Regulative des Regierens
  • Regieren mit Budgetierung
  • Regieren in der Mehrebenenpolitik

Im zweiten Sitzungsabschnitt wurde bereits ein Teilprojekt behandelt, und zwar „Regieren in der Mehrebenenpolitik“. Dazu wurden Gäste eingeladen, und zwar auch aus der Regierungspraxis.

Die wissenschaftliche Leitung lag bei em. Univ.-Prof. Dr.  Dr. Klaus König und Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Potsdam.

Programm


Forschungssymposium "Verwaltungswissenschaft und Verwaltungswissenschaften" aus Anlass der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr.  Dr. Klaus König

Am 29. und 30. November 2002 fand am FÖV unter der wissenschaftlichen Leitung des Direktors, Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, aus Anlass der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König ein Forschungssymposium über "Verwaltungswissenschaft und Verwaltungswissenschaften" statt. Das Thema wurde in Vorträgen und Diskussionen multidisziplinär, interdisziplinär und transdisziplinär durchleuchtet. Zu der Veranstaltung waren zahlreiche Freunde, Kollegen und Weggefährten des Geehrten nach Speyer gekommen. Sie diente neben der Würdigung von Univ.-Prof. Dr. Dr. König auch der Integration der neu gewonnenen nicht in Speyer ansässigen Mitglieder des FÖV.

Programm


8. Gemeinsames Seminar mit der Escola d’Administració Pública de Catalunya vom 27. bis 29. Oktober 2002

Im Jahr 1987 wurde zum ersten Mal ein gemeinsames Seminar des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung mit der Escola d’Administració Pública de Catalunya veranstaltet. Die Seminare, an denen traditionell von spanischer Seite auch Wissenschaftler der Universidad de Barcelona und der Universidad Autonóma de Barcelona teilnehmen, sind aktuellen Fragen gemeinsamen Interesses zum Staats- und Verwaltungssystem in europäischer Perspektive gewidmet. Das 8. Gemeinsame Seminar, welches in der Zeit vom 27. bis 29. Oktober 2002 in Barcelona stattfand, behandelte unter dem Oberthema „Die Verfassungs- und Verwaltungsentwicklung im europäischen Mehrebenensystem“ schwerpunktmäßig institutionelle Prinzipien und Entscheidungsverfahren sowie übergreifende verfassungs- und planungsrechtliche Fragen in europäischer Perspektive. Von deutscher Seite nahmen als Referenten die Universitätsprofessoren Dr. Willi Blümel, Dr. Dr. Klaus König, Dr. Siegfried Magiera, Dr. Dr. Detlef Merten und Dr. Karl-Peter Sommermann teil. Das Seminar stand unter der Leitung von Herrn Professor Josep Maria Guinart i Solà, Direktor der Escola d’Administració Pública de Catalunya, und Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann, Stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung.


Verwaltungswissenschaftliche Arbeitstagung "Der Europäische Verwaltungsraum - Supranationale und mitgliedstaatliche Verwaltung in der Europäischen Union -"

Die öffentliche Verwaltung, lange als Reservat nationalstaatlicher Souveränität verstanden, ist in vielfältiger Weise in den europäischen Integrationsprozess eingebunden. Dabei werden einerseits Spezifika der nationalen Verwaltungssysteme auf die europäische Ebene exportiert, während auf der anderen Seite Anpassungsleistungen an supranationale Anforderungen notwendig werden. In diesem Sinn sind die öffentlichen Verwaltungen der EU-Mitgliedstaaten sowohl Akteure als auch Objekte der zunehmenden Europäisierung. Angesichts des zu beobachtenden Ausmaßes europarechtlicher Auswirkungen auf und faktischer institutioneller Anpassungen durch die öffentlichen Verwaltungen ist – in Parallelität zu anderen Integrationsräumen – die Entstehung eines Europäischen Verwaltungsraums konstatiert worden. Die Tagung, die unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Siedentopf stand und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften veranstaltet wurde, wollte diese Entwicklung interdisziplinär und international vergleichend aus der Perspektive der supranationalen, nationalen und subnationalen Verwaltungsebenen untersuchen und diskutieren. Als Grundlage dienten Referate von Wissenschaftlern und Praktikern aus den Institutionen und den Mitgliedstaaten der EU, welche die deutsche Sicht ergänzten und erweiterten. Die Tagung vom 21. bis 23. Oktober 2002 richtete sich an die Mitglieder der Deutschen Sektion sowie weitere interessierte Wissenschaftler und Verwaltungspraktiker.

Programm


Dritter Workshop der Forschergruppe "Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Universitäten und Forschungsorganisationen - Neue Governanceformen"

Am 16. und 17. Oktober 2002 fand der dritte Workshop der Forschergruppe am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung statt. Die Forschergruppe konstituierte sich im Mai 2001 im Rahmen einer internationalen Konferenz am FÖV zur Auswertung der europäischen Erfahrungen zur Innovations- und Reformfähigkeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa. Die Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeit, die verschiedene Disziplinen verknüpft, mündete in die Etablierung der Forschergruppe.

Auf Workshops im November 2001 und März 2002 hat sich die Forschergruppe in Speyer zusammengefunden, um ein gemeinsames Forschungskonzept zu entwickeln. Auf dem dritten Workshop wurde nun das fine-tuning für die Antragstellung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach dem inzwischen abgeschlossenen Beratungsverfahren vorgenommen. Ende des Jahres soll der Antrag eingereicht werden.

Das Forschungsvorhaben umfasst sieben einzelne Teilprojekte aus den Disziplinen der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaft. In der Forschergruppe arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Bundesrepublik und dem europäischen Ausland zusammen. Die Gruppe wird von Prof. Dr. Dorothea Jansen koordiniert.

Kurzprofil der Forschergruppe


ALPES-Workshop „Reforms of local fiscal equalization in Europe“

Vom 30. September bis 2. Oktober 2002 fand am Forschungsinstitut ein internationaler Workshop „Reforms of local fiscal equalization in Europe“ statt, der von der Volkswagen Stiftung finanziell gefördert wurde. Inhaltlich wurden die fiskalischen Probleme der kommunalen Ebene in Europa, insbesondere die verschiedenen impliziten und expliziten Finanzausgleichssysteme behandelt. Teilnehmer aus 10 Ländern Europas, darunter Russland, England, die Schweiz und den meisten EU-Ländern, hatten sich in verschiedenen Vorträgen mit den jüngeren Entwicklungen des kommunalen Finanzausgleichs in ihren Ländern auseinandergesetzt. Dabei wurden auch Entwicklungen berücksichtigt, mit denen Reformen der kommunalen Steuern in den letzten Jahren, die unter dem Eindruck eines wachsenden Standortwettbewerbs vorgenommen wurden, auf den kommunalen Finanzausgleich eingewirkt haben. Eine Podiumsdiskussion am Ende des Workshops fragte danach, was Deutschland hier von anderen europäischen Ländern lernen kann.

Die wissenschaftliche Leitung des Workshops lag bei Univ.-Prof. Dr. Gisela Färber


Aktuelle Probleme der Verfassungsgerichtsbarkeit in Deutschland und Österreich

Am 15./16. April 2002 fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Detlef Merten eine Tagung zum Thema „Verfassungsgerichtsbarkeit in Deutschland und Österreich“ statt. Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem Projekt „Grundrechte und europäische Vereinigung“. Der Inhalt der Tagung war nicht nur auf verfassungsprozessuale Fragen beschränkt, sondern hat darüber hinaus auch die Durchführung eines Grundrechtsvergleichs umfasst.


Forschungskolloquium „Eigenverantwortung in Organisationen“

Vom 4. bis 6. März 2002 fand am FÖV ein Forschungskolloquium zum Thema der Eigenverantwortung von Beschäftigten in Organisationen der Wirtschaft und Verwaltung statt. Der Thematik kommt in Hinblick auf Modernisierungs- und Veränderungsprozesse eine große Bedeutung zu. Müssen viele Menschen auf ein gemeinsames Ziel hin koordiniert werden, stellt Eigenverantwortung eine zentrifugale Individualisierungstendenz dar. Auf der anderen Seite erfordern eine komplexe Umwelt und Wettbewerb, dass Beschäftigte eigenverantwortlich denken und handeln, um die Leistungsfähigkeit der Organisation zu garantieren. Heute ist es eine strategische Führungsaufgabe in Organisationen, ein notwendiges, aber ausgewogenes Maß an Eigenverantwortung der Beschäftigten zuzulassen und bei Bedarf zu fördern.

Das Ziel des Kolloquiums bestand darin, die vorhandenen, aber bislang weitgehend unverbundenen Erkenntnisse verschiedener Forschungsansätze und Disziplinen zum Thema Eigenverantwortung zusammenzutragen. Etwa 25 Teilnehmer aus Wissenschaft (Organisations- und Wirtschaftspsychologie, Soziologie, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften) und Praxis hatten im Rahmen der Veranstaltung die Gelegenheit zum intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch. Der Ertrag des Forschungskolloquiums wird die Grundlage für einen Sammelband zum Thema bilden.

Die wissenschaftliche Leitung des Forschungskolloquiums lag bei Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch.

Programm


Forschungsworkshop der Forschergruppe „Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Universitäten und Forschungsorganisationen – Neue Governanceformen“

In der Zeit vom 28. Februar bis 1. März 2002 fand der zweite Workshop der Forschergruppe am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung statt. Die Forschergruppe konstituierte sich im Mai 2001 im Rahmen einer internationalen Konferenz am FÖV zur Auswertung der europäischen Erfahrungen zur Innovations- und Reformfähigkeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa. Die Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeit, die verschiedene Disziplinen verknüpft, mündete in die Etablierung der Forschergruppe. Zu einem ersten Workshop hat sich die Forschergruppe im November 2001 in Speyer zusammengefunden. Für Mitte 2002 ist der Antrag auf Einrichtung einer Forschergruppe bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft geplant. Die Forschungsvorhaben der Forschergruppe umfassen acht einzelne Teilprojekte aus den Disziplinen der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaft. Neben den Professorinnen Jansen und Färber sind externe Kolleginnen und Kollegen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Die Leitung der Tagung lag bei Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen.


Symposium anlässlich der Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. Böhret

Das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) veranstaltete unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann am 16. und 17. November 2001 zu Ehren von Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret ein Forschungssymposium zu dem Thema „Folgen von Folgenforschung“. Zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren nach Speyer gekommen, um sich mit der Erfassbarkeit von Auswirkungen staatlicher Steuerung zu beschäftigen und zudem die Gelegenheit zu nutzen, Böhrets breit gefächerte Forschungs- und Beratungstätigkeit anlässlich seiner Emeritierung zu würdigen.

Das Thema wurde von den Referenten aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König hob Böhrets Forschungsinteresse im Hinblick auf zukunftsbewusstes und folgensensibles staatliches Handeln hervor. Die ethische Perspektive der Folgenforschung wurde von Univ.-Prof. Dr. Armin Grunwald, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe, beleuchtet und Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann untersuchte die rechtlichen Bezüge des Themas vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Über die Möglichkeiten und Grenzen einer Evaluation von Folgenforschung sprach Univ.-Prof. Dr. Helmut Wollmann, Humboldt-Universität Berlin. In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde eine Zwischenbilanz zu den Wirkungen der Folgenforschung gezogen und es wurden künftige Aufgabenfelder umrissen. An diesem Meinungsaustausch beteiligten sich der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, MdL, der Vorstandsvorsitzende der BASF AG, Professor Dr. Jürgen Strube, Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Bull, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des FÖV, und Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Universität Potsdam.


Perspektiven der Verwaltungsforschung - 25 Jahre Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

Unter der wissenschaftlichen Leitung des Stellvertretenden Direktors des FÖV, Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann, und des Direktors, Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow, fand aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Instituts vom 8. bis 10. Oktober 2001 eine wissenschaftliche Arbeitstagung zum Thema „Perspektiven der Verwaltungsforschung“ statt.

Auf dieser Veranstaltung, die eine gute Resonanz erfahren hat,  wurden unter anderem Forschungsfelder aus den drei nunmehr das Forschungsprogramm des Instituts prägenden Sektionen „Modernisierung in Staat und Verwaltung“, „Verwaltung in der Mehrebenenpolitik“ und „Verwaltung zwischen Staat und Gesellschaft“ präsentiert. Im Rahmen eines Festaktes auf dem Hambacher Schloss hielt der Präsident des Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Prof. Dr.-Ing. E.h. Hans-Olaf Henkel, eine Festansprache. Für seine langjährigen Verdienste für das FÖV wurde dem ehemaligen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats, Univ.-Prof. Dr. Gerd Roellecke, die Ehrenmitgliedschaft des Instituts verliehen.


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