Kurze Geschichte des Forschungsinstituts

Hier ein kurzer geschichtlicher Überblick mit den wichtigsten historischen Daten des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer.

1956

Erste Überlegungen und Bemühungen für eine Zusammenfassung und Ausweitung verwaltungswissenschaftlicher Forschung in Speyer 

1961

Grundsatzüberlegungen des Senats: 
Einrichtung eines Instituts für "Forschung und Information"

1962

Hochschulinterner Errichtungsbeschluss mit Zusammenfassung der Forschungsassistenten-Stellen 

1962-1965

Eröffnung des Forschungsinstituts der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (Errichtungs-Erlass des Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz vom 31.1.1965): 
Der Rektor der Hochschule war zugleich Geschäftsführender Direktor des Instituts; Finanzierung und Sachmittel stammten aus dem Hochschulhaushalt 

1970-1972

Überlegungen zu einer Neuordnung des Instituts; Bestellung eines vorbereitenden Ausschusses zur Reform des Instituts 

1976

Errichtung des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (Landesverordnung vom 31.5.1976, GVBl. S. 184): 
Organisatorische und finanzielle Verselbständigung des Instituts als selbstverwaltete, vom Bund und den Ländern getragene Forschungseinrichtung nach Art. 91b Grundgesetz ("Blaue-Liste-Einrichtung"), die unmittelbar dem Ministerpräsidenten - Staatskanzlei - des Landes Rheinland-Pfalz untersteht 

1976-1984

Geschäftsführender Direktor Univ.-Prof. Dr. Frido Wagener (gest. am 6.1.1985) 

1977

Institutsordnung des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 22.11.1977 (Staatsanzeiger Nr. 50 vom 27.12.1977, S. 922), die Bestimmungen über die interne Ordnung des Instituts enthält 

1978

Landesgesetz über die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (Verwaltungshochschulgesetz) vom 21.7.1978 (GVBl. S. 568), zuletzt geändert am 18.12.1997 (GVBl. S. 463), dessen § 60 die gesetzliche Grundlage des Forschungsinstituts bildet 

1982-1984

Planung und Errichtung des Institutsgebäudes 

1984-1988

Geschäftsführender Direktor Univ.-Prof. Dr. Carl Böhret

1988-1996

Geschäftsführender Direktor Univ.-Prof. Dr. Willi Blümel

1991 

Beitritt zur "Arbeitsgemeinschaft Forschungseinrichtungen Blaue Liste", seit 1995 "Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste (WBL)", seit 1997 "Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)"

1991/1992

Beitritt der fünf neuen Länder zum Institutsverwaltungsrat, womit neben dem Bund wieder sämtliche Länder Träger des Instituts sind 

1995

Konstituierung des Wissenschaftlichen Beirats nach Änderung des Verwaltungshochschulgesetzes durch Gesetz vom 14.6.1994 (GVBl. S. 282) und der Landesverordnung über das Forschungsinstitut vom 31.5.1976 durch Landesverordnung vom 5.7.1994 (GVBl. S. 314) 

1996-1999

Geschäftsführender Direktor Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König

1999-2001

Geschäftsführender Direktor (seit 15.12.2000 "Direktor") Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann

1999-2001

Restrukturierung des FÖV im Anschluss an die vorläufige Stellungnahme des Wissenschaftsrates
In-Kraft-Treten des Vierten Gesetzes zur Änderung des DHVG am 15.12.2000
In-Kraft-Treten der Neufassung der Landesverordnung über das FÖV am 1.3.2001
Genehmigung der Institutsordnung durch die Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz am 23.8.2001

seit 2001

Direktor Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow

2004-2006

In-Kraft-Treten des Ersten Landesgesetzes zur Änderung des Verwaltungshochschulgesetzes vom 19. Oktober 2005
In-Kraft-Treten der Neufassung der Landesverordnung über das FÖV am 13. Januar 2006
Genehmigung der Institutsordnung durch die Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz am 28. Dezember 2004

2007

Umressortierung von der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz zum Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz


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