Symposienreihe: Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur

Im Rahmen des sektionenübergreifenden Forschungsschwerpunkts wird eine Symposienreihe in einem Projektverbund zum Thema "Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur" durchgeführt. Die Symposienreihe steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Werner Jann, Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König, Herrn Univ.-Prof. Dr. Christoph Reichard, Herrn Univ.-Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann und Herrn Univ.-Prof. Dr. Jan Ziekow. Die Symposien finden im jährlichen Turnus abwechselnd in Potsdam und in Speyer statt. Sie teilen sich auf in

1. Theoretische Aspekte einer managerialistischen Verwaltungskultur,
2. Theoretische Aspekte einer legalistischen Verwaltungskultur,
3. Theoretische Aspekte einer zivilgesellschaftlichen Verwaltungskultur und
4. Theoretische Aspekte einer europäisch-pluralistischen Verwaltungskultur.

Vom 2. bis 3. November 2006 trafen sich die Mitglieder des interdisziplinär orientierten Arbeitskreises "Theoretische Aspekte der Verwaltungskultur", dem namhafte, mit dem Gegenstand der öffentlichen Verwaltung befaßte Wissenschaftler angehören, unter der Leitung von Herrn em. Prof. Dr. Dr. Klaus König (Speyer) und Herrn Prof. Dr. Christoph Reichard (Potsdam) zum ersten Symposium des Arbeitskreises mit dem Titel "Theoretische Aspekte einer managerialistischen Verwaltung".

Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Karl-Peter Sommermann (stellv. Direktor des gastgebenden Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer) sprachen am ersten Tag des Symposiums Herr em. Prof. Dr. Dr. Klaus König zum Thema "Verwaltungskulturen und Verwaltungswissenschaften" und Herr Prof. Dr. Christoph Reichard, Inhaber des Lehrstuhls für Public Management an der Universität Potsdam, zum Thema "Verwaltung aus der Sicht der Managementlehre", denen sich Herr Prof. Dr. Geert Bouckaert (Leuven) mit einer international orientierten Betrachtung zum "Öffentlichen Managerialismus in Europa" sowie Herr Prof. Dr. Thomas Edeling (Potsdam) mit nationalem Focus zum "Öffentlichen Managerialismus in Deutschland, insbesondere in öffentlichen Unternehmen" anschlossen.

Am 3. November eröffnete Herr Prof. Dr. Kuno Schedler (St. Gallen) interessante Theoriezugänge zum öffentlichen Management aus Schweizer Sicht, dem Herr em. Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder (Speyer) und Herr Prof. Dr. Lothar Streitferdt (Hamburg) zu den Aspekten des Modelldenkens zum öffentlichen Management folgten. Herr Prof. Dr. Eckhard Schröter (Friedrichshafen) befaßte sich in seinem Beitrag mit einer demokratietheoretischen Kritik des Gegenstands "öffentlicher Managerialismus". Den Abschluss des Symposiums, bei welchem sich den Teilnehmern in anregender interdisziplinärer Arbeitsatmosphäre nicht selten Querschnittseinblicke eröffneten und die von durchweg intensivem Dialog der Teilnehmer geprägt war, bildete ein Diskussionsgespräch zwischen Herrn Prof. Dr. Hermann Hill (Speyer), Herrn Klaus Lüder und Herrn Prof. Dr. Werner Jann (Potsdam) mit dem Titel "Die managerialistische Verwaltung aus Sicht der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften".


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