Netzwerke

Projekt: "Organisationale, europäische und nationale Einflüsse auf die Netzwerkstrategie und Netzwerkfähigkeit von Forschungsgruppen"

Netzwerkstrategie und Netzwerkfähigkeit von Forschungsgruppen in Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
(1. Projektphase)

Laufzeit 01.11.2003 bis 31.10.2006

Die Netzwerkfähigkeit und Netzwerkstrategien von Forschungsgruppen werden von interner und externer Governance von Universitäten und Forschungseinrichtungen und ihrer Veränderung durch die Reformprozesse geprägt. Das Projekt wird die konkreten Mechanismen dieser Prägung und die Konsequenzen unterschiedlicher Netzwerkstrategien und -strukturen für die langfristige Forschungsperformanz auf der Mikroebene der Forschungsgruppe untersuchen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Analyse der Governance von und durch Netzwerke. Im Einzelnen werden folgende Fragen bzw. Hypothesen untersucht:

 

  1. Wie werden die Forschungskooperationsnetzwerke der dezentralen Arbeitseinheiten, also der Forschungsgruppen, durch die Muster der internen und externen Governance von Universitäten und Forschungsinstituten und ihre aktuellen Veränderungen beeinflusst?

  2. Wie gehen Forschungsgruppen mit der Entscheidung zwischen Spezialisten- vs. Generalistenstrategie um, angesichts gleichzeitig hoher wissenschaftlich-technologischer Volatilität und zunehmender Ressourcenfokussierung durch Förderprogramme und zunehmender Orientierung der Universitäten und Forschungseinrichtungen auf Profilbildung?

  3. Sind Netzwerke eine Lösung für das critical-mass-Problem vieler Forschungsgruppen, oder führt die Netzwerk- und Schwerpunktbildung zu lock-in-Effekten, die mittelfristig innovative Forschung eher verhindern als fördern?

  4. Wie lässt sich das Verhältnis von Kooperation und Wettbewerb so organisieren, dass gleichzeitig die Interessen der einzelnen Forschungsgruppe, ihrer Organisation, des Netzwerks und das "Gemeinwohl" (optimaler Research Spill-over bei ausreichenden Anreizen für Forschung) gewahrt werden?

 


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