Ricardo Perlingeiro Mendes da Silva

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Ricardo Perlingeiro

Ricardo Perlingeiro, Master und Doktor der Rechtswissenschaften, ist seit 1993 Bundesrichter für Angelegenheiten des öffentlichen Rechts in Rio de Janeiro. Derzeit ist er am Bundesgericht der 2. Region (Tribunal Regional Federal da 2a Região) tätig. In seiner Eigenschaft als Bundesrichter ist er seit 2010 Koordinator des Exekutivausschusses des Nationalen Justizrates für die Aufsicht über und Entscheidungen in Verfahren im Bereich des Gesundheitswesens des Bundesstaates Rio de Janeiro. Seit 2010 ist er der brasilianische Ansprechpartner des Iberoamerikanischen Netzwerks für internationale Zusammenarbeit in Rechtsfragen (IberRED) und Mitglied des leitenden Ausschusses für Rechtshilfeersuchen des Obersten Gerichts des Bundesstaates Rio de Janeiro, bei dem er das Bundesgericht der 2. Region vertritt. Seit 2011 ist er zudem Koordinator des Postgraduiertenstudiums an der Regionalen Bundesrichterakademie (Escola da Magistratura Regional Federal/ EMARF). Er ist ordentlicher Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Bundesuniversität Rio de Janeiro (Universidade Federal Fluminense), an der er 1989 sein Studium der Rechtswissenschaften abschloss und wo er bis 1991 als Dozent, bis 1996 als Assistent und bis 1998 als Assistenzprofessor tätig war. Er lehrt Verwaltungsprozessrecht, internationales Recht, internationales Prozessrecht und internationale Zusammenarbeit in Rechtsangelegenheiten. Er koordiniert das Wissenschaftscluster der Gerichtsorgane (Nupej-UFF) und die Forschungsgruppe Effiziente Rechtsprechung (GPEJ-CNPq), im Rahmen derer das Postgraduiertenprogramm für die Justizverwaltung (berufsbegleitendes Masterstudium) sowie staatliche und internationale interdisziplinäre Forschungsprojekte entwickelt werden, die von Interesse für die brasilianische Bundesjustiz insgesamt sind und die unterstützt werden von der Staatlichen Aus- und Weiterbildungsakademie für Richter (ENFAM), dem Zentrum für Gerichtsstudien des Bundesjustizrates, der Bundesrichterakademie der 2. Region (EMARF), der Bundesjustizbehörde Rio de Janeiro, dem Staatsekretariat für Justiz/ Justizministeriums sowie bedeutenden wissenschaftlichen Institutionen im Ausland, darunter der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Im Rahmen der fast zehnjährigen Partnerschaft des Bundesjustizrats mit der Bundesuniversität Rio de Janeiro UFF war er von 2004 bis 2008 Koordinator des für Bundesrichter bestimmten Online-Postgraduiertenstudiengangs Öffentliches Recht und deren wissenschaftlichen Auftrags beim deutschen Verfassungsgericht, beim deutschen Bundesverwaltungsgericht und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2007. Von 2006 bis 2007 war er als Gastwissenschaftler im Rahmen des Post-Doc-Programms am Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer und im Jahr 2008 als Gastprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Málaga (Lehrstuhl für Prozessrecht) tätig. Von 2007 bis 2008 war er als richterlicher Mitarbeiter am Aufbau der Staatlichen Aus- und Weiterbildungsakademie für Richter des Obersten Gerichtshofs beteiligt. Er ist Verfasser von Veröffentlichungen über Verwaltungsprozessrecht, internationales Privat- und Prozessrecht und internationales Recht und hat an den Bundesrichterakademien Brasiliens und wissenschaftlichen Institutionen in Argentinien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kolumbien, Mexiko, Panama, Peru, Portugal, Spanien und dem Vatikan gelehrt. Er ist Generalsekretär einer Kommission des Iberoamerikanischen Instituts für Prozessrecht, die das Modellgesetz für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Rechtsprechung in Iberoamerika erarbeitet hat (2005-2008) und Mitglied des Internationalen Verbands für Prozessrecht (International Association of Procedural Law), des Iberoamerikanischen Instituts für Prozessrecht (Instituto Iberoamericano de Derecho Procesal), des Brasilianischen Instituts für Prozessrecht (Instituto Brasileiro de Direito Processual), der brasilianischen Gesellschaft für Internationales Recht (Sociedade Brasileira de Direito Internacional), der Amerikanischen Vereinigung für Internationales Privatrecht (Asociación Americana de Derecho Internacional Privado) und der leitenden Kommission des Staatlichen Programms zur Verbreitung der internationalen justitiellen Zusammenarbeit -Programm Grotius Brasilien des Justizministeriums (Comitê Gestor do Programa Nacional de Difusão da Cooperação Jurídica Internacional Programa Grotius Brasil do Ministério da Justiça).

 


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