Projekt: "Diffusion von Energieeffizienz- und Klimaschutzinnovationen im öffentlichen und privaten Sektor"
Diffusion von Energieeffizienz- und Klimaschutzinnovationen im öffentlichen und privaten Sektor
Laufzeit: 01.05.2005 bis 30.06.2009
Finanzierung: VolkswagenStiftung
Das Forschungsprojekt ist in der Sektion III "Verwaltungshandeln
zwischen öffentlichen und privaten Akteuren" unter dem
Forschungsschwerpunkt "Regulierung und Liberalisierung von
Infrastrukturen" angesiedelt und wird in Kooperation mit dem Fraunhofer
Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) durchgeführt.
Projektleitung: Prof. Dr. Dorothea Jansen
Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer
Freiherr-vom-Stein-Straße 2
D-67346 Speyer
Postfach 14 09 - 67324 Speyer
Tel.: +49 6232 654-364
Fax: +49 6232 654-290
E-Mail: jansen@dhv-speyer.de
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - -
Presseinformation des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer
Wie
Stadtwerke ökologische Innovationen vorantreiben: Projekt zur Entwicklung
von Energieeffizienz- und Klimaschutzinnovationen präsentiert Ergebnisse auf
internationaler Abschlusskonferenz „Systems of sustainable innovations in
deregulated sectors“ am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche
Verwaltung
(Freitag, 11.04.2008)
Speyer. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz des
Projektes „Diffusion von Energieeffizienz- und Klimaschutzinnovationen im
öffentlichen und privaten Sektor“ sind am Freitag die Ergebnisse der rund
dreijährigen Forschungsarbeit vorgestellt und mit internationalen Experten
diskutiert worden.
Im Rahmen des Projektes, das durch die
VolkswagenStiftung gefördert und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut
für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe durchgeführt wurde,
betrachteten die Forscher Akteure und Marktmechanismen, die die Verbreitung
ökologischer Innovationen im Energiesektor treiben. Im Fokus des Projektes
standen dabei die Aktivitäten der deutschen Stadtwerke. Daneben wurde ein
besonderer Schwerpunkt auf den Einfluss der Liberalisierung des
Strommarktes, die Entwicklung von Energieeffizienzdienstleistungen mit
Kunden und vor allem auf unterschiedliche Kooperationsformen im Markt
gelegt. „Wir sehen, dass sich viele Stadtwerke auf die wettbewerbliche
Marktsituation eingestellt haben und gleichzeitig klimafreundliche
Innovationen vorantreiben“, so die Leiterin des Speyerer Teilprojektes,
Prof. Dr. Dorothea Jansen. Die Ergebnisse zeigten, dass kommunale
Unternehmen Synergien zwischen unterschiedlichen Innovationsbereichen wie
z.B. Contracting und erneuerbaren Energien bildeten und so einen Ausbau des
Engagements vereinfachen könnten. „Alleine können aber gerade viele kleinere
Stadtwerke innovative Projekte nicht stemmen“, ergänzt Prof. Dr. Jansen
weiter: „Kooperation der Stadtwerke auf Augenhöhe ist für viele ein Gebot
der Stunde, um Know-how über Innovationsprojekte zu tauschen und gemeinsam
Projekte umzusetzen.“
Auf der Abschlusskonferenz wurden nun alle
Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und mit internationalem Fachpublikum
diskutiert. Im Blick stand dabei auch der Vergleich der Ergebnisse zu den
Entwicklungen auf weiteren Märkten wie Großbritannien, der Schweiz und
Österreich. Eine Publikation der Ergebnisse befindet sich in Planung.
_________________________________________________________________
Über das Institut: Das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV) befasst sich als außeruniversitäre Einrichtung mit anwendungsorientierter Grundlagenforschung im Bereich der Verwaltungs-wissenschaften. Es wurde 1976 gegründet. Aufgabe des Instituts ist die Forschung im Bereich der Verwaltungswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Aufgaben und Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung (Motto: Forschung über und für die öffentliche Verwaltung). Dieser Auftrag bestätigt die Vielfalt der Verwaltungsforschung, die sich in den am Institut vertretenen Fächern (Verwaltungswissenschaft im engeren Sinne, Rechts-, Wirtschafts-, Sozial- und Geschichtswissenschaften) spiegelt. Als Einrichtung von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse wurde das FÖV in die gemeinsame Forschungsförderung von Bund und Ländern aufgenommen. Es ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL). Das FÖV versteht sich als ein Maßstäbe setzendes Kompetenzzentrum der deutschen und europäischen Verwaltungsforschung.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dorothea Jansen
Telefon: 06232/654-364
E-Mail: jansen@foev-speyer.de
Sven Barnekow
Telefon: 06232/654-3392
E-Mail: barnekow@foev-speyer.de