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Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

Heraus­bildung einer supra­natio­nalen Exeku­tiv­ord­nung

Sichtbare Zeichen der sich voll­ziehenden grund­legenden Verände­rung sind – neben der Ent­wick­lung des EU-Rechts – die Ent­stehung neuer In­sti­tu­tio­nen und Behörden auf europäischer Ebene.

Die Europäische Kommission, der expan­dierende Verwal­tungs­unterbau des Rates sowie euro­päische Agen­turen sind der greif­bare orga­nisa­torische Ausdruck der neuen europäischen Exe­ku­tiv­ord­nung. In diesem Themen­kontext stehen die Be­sonder­heiten der entstehen­den supra­natio­nalen Exe­ku­tiv­ord­nung und das Eigen­recht der EU-Ver­wal­tungen im Mittel­punkt.

Forschungs­themen um­fassen vor allem den Auf­bau und die Funk­tions­weise der supra-natio­nalen Behörden und die sich hieraus er­geben­den Rahmen­bedingungen und Hand­lungs­optio­nen für den Ein­fluss natio­naler öffent­licher Akteure auf die EU-Eigen­verwal­tung und auf die Behörden der EU.

Welche Formen der Inter­aktion zwischen mit­glied­staat­lichen und supra­nationalen Ver­wal­tungen haben sich etabliert? Wie effektiv und effizient sind diese? Wie kann die demo­kratische Legi­ti­ma­tion dieser neuen ad­mini­stra­tiven Inter­aktion gewähr­leistet werden? Und schließ­lich: Welche Standards demo­kra­tischer Legi­ti­ma­tion brauchen die neuen Ko­operations­beziehungen zwischen den nationalen Akteuren und der supra­natio­nalen Ebene im euro­päischen Mehr­ebenen­system?

Aktuelle Projekte

Leiter des Programm­­bereichs

Prof. Dr. Ulrich Stelkens

Prof. Dr. Ulrich Stelkens

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Koordinatorin

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