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Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

Digital Public Management

Der digitale Wandel bringt tradierte Organisationsprinzipien und Koordinationsmechanismen der öffentlichen Verwaltung ins Wanken. Das fordert ihr insbesondere erhebliche Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit ab. Die Informations-, Kommunikations- und Entscheidungsroutinen der bürokratisch-legalistischen Verwaltungskultur stoßen im 21. Jahrhundert an ihre Leistungsgrenzen.

In der anschwellenden Datenflut, die auf die öffentliche Verwaltung einströmt, erklingt immer öfter auch die Forderung nach einer stärker datenbezogenen Verwaltungskultur: Sie soll nicht nur das Silodenken in straffen Hierarchien überwinden, sondern auch innovative Möglichkeiten intelligenter Datenauswertung und -nutzung ins administrative Alltagsgeschäft integrieren.

Schon heute bricht die netzwerkaffine Organisationslogik zahlreicher E-Government-Anwendungen die hierarchisch strukturierte Aufbau- und Ablauforganisation auf - und ersetzt sie durch IT-gestützte Kooperations- und Koordinationsansätze. In Zeiten der Digitalisierung bedarf deshalb nicht nur die Führung in der Netzwerkverwaltung eines zeitgemäßen konzeptionellen Rahmens. Der öffentliche Sektor kann auch von den Organisationsstrukturen innovativer Unternehmen lernen und sich als IT-Inkubator betätigen. Hinzu kommen ganz neue Formen der Zusammenarbeit von Staat und Bürger - etwa in den Bereichen Mobile Government oder Open Innovation.

Zu diesem Kernforschungsthema gehören die Projekte:

 

Hinweis: Die Texte auf dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Sie stammen wörtlich oder sinngemäß aus Martini, Digitalisierung als Herausforderung und Chance für Staat und Verwaltung, FÖV Discussion Paper Nr. 85, 2016, insbesondere S. 72 f.

Programmleiter

Prof. Dr. Mario Martini

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Koordinatoren

David Nink

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Michael Wenzel

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