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Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

WiDuT-Umfragen

WiDuT hat in den vergangenen Jahren folgende Umfragen bei den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern bei Bund und Ländern durchgeführt:

  • Die Arbeitswelt ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts von keiner anderen technischen Entwicklung so stark geprägt wie von der Digitalisierung. Kommunikationswege und Arbeitsprozesse haben durch verbesserte EDV und nicht zuletzt durch das Internet grundlegende Veränderungen erfahren, die einerseits das Arbeiten rationalisiert, andererseits neue Herausforderungen aufgeworfen haben. Dieser Innovationsprozess vollzieht sich gleichermaßen in der Wirtschaft wie in der Verwaltung, wobei die öffentliche Verwaltung aufgrund ihrer Funktionslogik und organisatorischen Beschaffenheit grundsätzlich weniger flexibel auf neue (technische) Innovationen eingerichtet ist. Demnach könnte man davon ausgehen, dass auch in Bezug auf die Digitalisierung für die öffentliche Verwaltung Nachholbedarf besteht.

    Der Schwerpunkt des Fragebogens lag einerseits darauf, zu ermitteln, inwieweit digitale Elemente bereits in den Bereichen Personal, Organisation und Prozesssteuerung innerhalb der Verwaltung zur Anwendung kommen. In diesem Kontext wurde auch nach der persönlichen Einstellung der Befragten zum Thema Digitalisierung gefragt und ob, bzw. welche Unterstützungsleistungen Dritter bei der Einführungen neuer Technologien genutzt wurden. Den zweiten inhaltlichen Schwerpunkt des Fragebogens bildete der Fragenkomplex nach einer veränderten Kompetenzentwicklung durch digitale Technologien. Hier wurde unter anderem die Bedeutung von sogenannten E-Kompetenzen des Personals im Vergleich zu traditionellen Soft Skills, wie etwa Teamfähigkeit, abgefragt.

  • Ziel der Umfrage war es, gemeinsam mit der Top-Führungsebene des öffentlichen Dienstes wichtige Hinweise auf mögliche Handlungsfelder im Zusammenhang mit dem Kompetenzerhalt und –erwerb und der damit verbundenen Sicherstellung der zukünftigen Beschäftigungs- und Handlungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung herauszuarbeiten. Die Befragung unterteilte sich in die Abschnitte „Allgemeiner Teil“, „Kompetenzmanagement“, „Kompetenzentwicklung / Fortbildung“ und „Systematische Erfolgskontrolle der Fortbildungsmaßnahmen“. Zum Einsatz kamen vorwiegend Multiple- und Single-Choice-Fragen, die in einigen Fällen auch ergänzend kommentiert werden konnten. Als Ausgangspunkt der Befragung dienten die Handlungsleitlinien des Positionspapiers „Herausforderungen an Fortbildung im öffentlichen Dienst“ der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) vom 01.10.2008. In diesem Papier wird die Entwicklung von Kompetenzen in den Fokus der Fortbildung gestellt.

  • Wohl alle in jüngster Zeit zum Thema Bevölkerungsentwicklung durchgeführten Studien, Umfragen und Analysen gelangen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Deutschland immer älter wird. Es wird dabei in etwa erwartet, dass in 10-15 Jahren bereits fast die Hälfte aller Deutschen 50 Jahre oder älter sein wird. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Verwaltung und insbesondere deren Beschäftigten haben wird, war Gegenstand einer umfassenden Befragung bei Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern in Ministerien, die WiDuT durchführte.

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