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Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

Potentialanalyse Open Government

Die politikfeldübergreifende Studie auf Initiative des Bundeskanzleramts befasst sich mit einer Potentialanalyse von Open Government in der Bundesregierung. Den Rahmen der Studie bildet die Umsetzung der ersten Verpflichtung des Nationalen Aktionsplans zur Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership. Die Verpflichtung soll Forschungs- und Handlungsfelder zur Weiterentwicklung von Open Government in Deutschland identifizieren.

Der Begriff Open Government subsumiert Konzepte der Verwaltungsreform und -modernisierung, die das Ziel eines offenen Verwaltungshandelns gemein haben. Barack Obama konkretisierte dies 2009 beispielsweise dahingehend, dass es sich nach seinem Verständnis um eine Regierungsführung mit den Kernprinzipien Partizipation, Teilhabe und Kooperation handele. Die Grundideen dahinter sind unter anderem die Demokratie durch eine stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Wachstumsimpulse für die Wirtschaft zu erzeugen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden zunächst die in der Literatur sehr unterschiedlich beschriebenen Ziele, Elemente, Maßnahmen und Wirkmechanismen, welche Open Government zugeschrieben werden, analysiert und systematisiert, um somit ein umfassendes Bild der derzeitigen Begriffsverständnisse zu erhalten.

Neben bekannten Themenkomplexen wie Open Data und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an politischen Entscheidungsprozessen beabsichtigt das Projekt, weitere Möglichkeiten von Open Government zu identifizieren sowie Potentiale wie beispielsweise Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung - auch über Behördengrenzen hinweg - zu diskutieren. Abschließend werden Implementationshindernisse aus verwaltungswissenschaftlicher und -praktischer Perspektive betrachtet und entsprechende Lösungsvorschläge entwickelt.

Laufzeit

1.5.2019 - 31.12.2019