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Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung

Open Data - Eine nutzerspezifische Anwendungs- und Bedarfsanalyse

Das Forschungsprojekt Open Data befasst sich auf Initiative des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit der Analyse bestehender Open Data Angebote auf Bundesebene. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Formulierung von Aussagen über die Nutzung und Bedarfe ausgewählter Nutzergruppen von Open Data Angeboten auf Bundesebene. Dazu werden in einem ersten Schritt bestehende Open Data Angebote auf deutscher Bundesebene erfasst und systematisiert. In einem zweiten Schritt werden Informationen über Bedarfe und Nutzung von Akteuren in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung identifiziert. Auf Basis dieser Informationen können Aussagen zur Weiterentwicklung des Open Data Angebots auf Bundesebene getroffen werden.

Hintergrund des Forschungsvorhabens bilden die im Rahmen der Open Government- und Open-Data-Prozesse auf Bundesebene verfolgten Strategien zur Steigerung von Akzeptanz und des Vertrauens. So stellt die Veröffentlichung von Verwaltungsdaten (Open Government Data) ein wichtiges Element im Rahmen der Open Government Bestrebungen dar, mit dem Ziel, mehr Vertrauen zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu generieren. Darüber hinaus bergen Open Data Angebote ein großes wirtschaftliches Potenzial. Inzwischen gibt es eine Vielzahl entsprechender Angebote in Deutschland (beispielsweise: GovData - ein übergreifendes Angebot an offenen Daten verschiedener Bereiche). Diese Angebote müssen sich an den bestehenden Bedarfen orientieren und zielgruppenspezifisch aufbereitet werden. Dafür wird das Forschungsvorhaben Optimierungspotenziale prüfen und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung formulieren.

Laufzeit:

01.09.2019 - 31.12.2021