Modernisierung der Verwaltungssprache
Moderne Verwaltungen bauen Barrieren für den Kontakt mit Bürgern oder Unternehmen ab.
Eine hohe Barriere ist der Sprachstil, der stark an der juristischen Fachsprache angelehnt ist. Er fällt in Schriftstücken besonders auf. Verwaltungsschreiben müssen rechtlicher Kontrolle standhalten können. Auch sollen sie verlässliche Rechtsauskunft bieten. Die Verständlichkeit für Laien tritt in den Hintergrund.
Der Kontakt mit Bürgern oder Unternehmen kann verbessert werden, wenn der Sprachstil allgemein verständlich und juristisch präzise zugleich ist.
Das FÖV führt Projekte zur adressatengerechten Modernisierung der Verwaltungskommunikation auf allen Verwaltungsebenen durch. Wir gehen davon aus, dass der Sprachstil zur Organisationskultur der öffentlichen Verwaltung gehört. Daher kann eine nachhaltige Veränderung des Sprachstils nur gelingen, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv in den Veränderungsprozess eingebunden werden.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über die vom FÖV bisher und aktuell durchgeführten Service- und Forschungsprojekte rund um die Modernisierung der Verwaltungskommunikation. Das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW und die Deutsche Rentenversicherung sind zwei große Körperschaften, die für die Veränderung ihrer Außenkommunikation auf die Expertise des FÖV setzen. Für kleinere Behörden oder Kommunalverwaltungen führen wir moderierte Schreibwerkstätten für die Beschäftigten durch. Im Forschungsprojekt „Nachhaltige Modernisierung der Verwaltungskommunikation“ evaluieren wir die Wirksamkeit unseres Modernisierungskonzepts.
Bitte schauen Sie sich um!
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch
Projektbearbeiter: Burkhard Margies M. A.
Projektbearbeiterin: Ursula Giesen-Winkler M. A.
Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer
Freiherr-vom-Stein-Straße 2
D-67346 Speyer
Postfach 14 09 - 67324 Speyer
Tel.: +49 6232 654-397
Fax: +49 6232 654-290
Stand: 25.01.2011